Nicht mehr 'Made in USA':
Apple baut neuen Mac Pro lieber in China
Für US-Präsident Trump dürfte es ein Schlag ins Gesicht sein: Der US-Computerkonzern Apple verlegt die Produktion des Mac Pro mit der Einführung des vor einigen Wochen präsentierten neuen, modularen Modells wieder komplett nach China. Der "Mülleimer"-Mac wurde in der alten Variante zumindest in den Vereinigten Staaten zusammengesetzt.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, will Apple die Produktion des neuen ultrateuren und entsprechend leistungsfähigen Mac Pro in einem Werk in der Nähe von Shanghai durchführen lassen. Dabei setzt man wie üblich auf die Hilfe eines Vertragsfertigers, wobei es sich in diesem Fall um den taiwanischen Hersteller Quanta handelt. Quanta ist der weltgrößte Vertragsfertiger für Notebooks und als solcher schon lange auch für Apple tätig.
Laut dem Wall Street Journal, das kürzlich erstmals über die Entscheidung zur Fertigung des Mac Pro in China berichtet hatte, profitiert Apple bei der Produktion in Shanghai unter anderem davon, dass Quantas Werk deutlich näher an den asiatischen Zulieferern für den neuen Über-Mac liegt als bei einer Fertigung in den USA. Dadurch sind die nötigen Teile nicht nur besser verfügbar, sie können auch schneller geliefert werden.
Apple hatte zum Zeitpunkt der Einführung des letzten Mac Pro-Modells mit großem Tamtam darauf aufmerksam gemacht, dass dessen Endfertigung in einem Werk in Austin, Texas abgewickelt wird. Erst im letzten Jahr hatte man dann angekündigt, dass man in Austin rund eine Milliarde Dollar investieren will, um seine Präsenz auszubauen. Allerdings geht es dabei nicht um die Gerätefertigung, sondern eher um Entwickler und andere Mitarbeiter, die künftig verstärkt in Austin angesiedelt werden.
Dass Apple den Mac Pro in den USA fertigte, brachte dem Unternehmen zwar Ansehen bei patriotischen Kunden, sorgte aber auch für reichlich Probleme. So war man aufgrund diverser Engpässe bei der Verfügbarkeit von Teilen und geeigneten Mitarbeitern kaum in der Lage, die Nachfrage rund um den leistungsfähigsten Apple-PC zu befriedigen. Dabei ist der Mac Pro eigentlich das in den mit Abstand geringsten Stückzahlen gefertigte Gerät im Hardware-Portfolio des Unternehmens.
Laut dem Wall Street Journal, das kürzlich erstmals über die Entscheidung zur Fertigung des Mac Pro in China berichtet hatte, profitiert Apple bei der Produktion in Shanghai unter anderem davon, dass Quantas Werk deutlich näher an den asiatischen Zulieferern für den neuen Über-Mac liegt als bei einer Fertigung in den USA. Dadurch sind die nötigen Teile nicht nur besser verfügbar, sie können auch schneller geliefert werden.
Apple hatte zum Zeitpunkt der Einführung des letzten Mac Pro-Modells mit großem Tamtam darauf aufmerksam gemacht, dass dessen Endfertigung in einem Werk in Austin, Texas abgewickelt wird. Erst im letzten Jahr hatte man dann angekündigt, dass man in Austin rund eine Milliarde Dollar investieren will, um seine Präsenz auszubauen. Allerdings geht es dabei nicht um die Gerätefertigung, sondern eher um Entwickler und andere Mitarbeiter, die künftig verstärkt in Austin angesiedelt werden.
Dass Apple den Mac Pro in den USA fertigte, brachte dem Unternehmen zwar Ansehen bei patriotischen Kunden, sorgte aber auch für reichlich Probleme. So war man aufgrund diverser Engpässe bei der Verfügbarkeit von Teilen und geeigneten Mitarbeitern kaum in der Lage, die Nachfrage rund um den leistungsfähigsten Apple-PC zu befriedigen. Dabei ist der Mac Pro eigentlich das in den mit Abstand geringsten Stückzahlen gefertigte Gerät im Hardware-Portfolio des Unternehmens.
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