Wie entsteht Sonnenwind? Nasa will Rätsel um Weltraum-Wetter lösen
GPS- und Radio-Signale, Stromnetzwerke, aber auch die Sicherheit der Astronauten: Der Sonnenwind hat großen Einfluss auf Technik und Menschen, seine Entstehung ist aber noch wenig verstanden. Jetzt hat die Nasa eine Mission ausgerufen, die unsere Erkenntnisse über das Weltraumwetter deutlich verbessern soll. Das ist auch für geplante Mond-Missionen wichtig.
Warum weht der Sonnenwind so wie er weht? Die Nasa will ab 2022 Antworten finden
"Desto mehr wir darüber verstehen, was das Weltraumwetter und seine Interaktion mit der Erde und dem Mond antreibt, desto besser können wir seine Effekte lindern", so die Nasa im Bezug auf die Gefahren, die Technik und Menschen durch den Teilchenstrom drohen können. Wie der Missions-Manager Thomas Zurbuchen ausführt, werde man mit der Sonde PUNCH (Polarimeter to Unify the Corona and Heliosphere) die äußere Atmosphäre der Sonne genau unter die Lupe nehmen, um zu ergründen, wie genau der Sonnenwind und Sonneneruptionen entstehen. Diesen Einsatz lässt sich die Nasa 165 Millionen Dollar kosten.
Sozusagen auf dem Rücken von PUNCH werden dann auch mit TRACERS (Tandem Reconnection and Cusp Electrodynamics Reconnaissance Satellites) zwei Sonden ins All gebracht, die ihre Aufmerksamkeit aber direkt auf die Erde richten. Mit dieser Mission soll die bisher wenig erforschte Interaktion der Magnetfelder von Erde und Sonne erstmals genauer beleuchtet werden, "durch die Teilchen auf annähernd Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden können", so die Forscher. Hierfür investiert die Nasa noch einmal 115 Millionen Dollar. Die beiden Missionen sollen nach aktueller Planung als ein Paket bis spätestens 2022 starten.
Der Effekt der Sonne auf das Weltraumwetter wird jetzt grundlegend erforscht
Jeder hat schon einmal vom Sonnenwind gehört: Geladene Teilchen, die ständig von unserer Sonne ausgestoßen werden. Das Ergebnis: Ein dynamisches System an Strahlung im gesamten Sonnensystem und darüber hinaus - auch Weltraumwetter genannt. Auf der Erde zeigen sich die energiereichen Teilchen im Polarlicht, wenn sie mit dem Magnetfeld interagieren. Wie jetzt die Nasa schreibt, sollen zwei neue Missionen unser Verständnis des Phänomens auf ein neues Niveau heben.
Warum weht der Sonnenwind so wie er weht? Die Nasa will ab 2022 Antworten finden
"Desto mehr wir darüber verstehen, was das Weltraumwetter und seine Interaktion mit der Erde und dem Mond antreibt, desto besser können wir seine Effekte lindern", so die Nasa im Bezug auf die Gefahren, die Technik und Menschen durch den Teilchenstrom drohen können. Wie der Missions-Manager Thomas Zurbuchen ausführt, werde man mit der Sonde PUNCH (Polarimeter to Unify the Corona and Heliosphere) die äußere Atmosphäre der Sonne genau unter die Lupe nehmen, um zu ergründen, wie genau der Sonnenwind und Sonneneruptionen entstehen. Diesen Einsatz lässt sich die Nasa 165 Millionen Dollar kosten.
Sozusagen auf dem Rücken von PUNCH werden dann auch mit TRACERS (Tandem Reconnection and Cusp Electrodynamics Reconnaissance Satellites) zwei Sonden ins All gebracht, die ihre Aufmerksamkeit aber direkt auf die Erde richten. Mit dieser Mission soll die bisher wenig erforschte Interaktion der Magnetfelder von Erde und Sonne erstmals genauer beleuchtet werden, "durch die Teilchen auf annähernd Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden können", so die Forscher. Hierfür investiert die Nasa noch einmal 115 Millionen Dollar. Die beiden Missionen sollen nach aktueller Planung als ein Paket bis spätestens 2022 starten.
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