Ultima Thule: Nach langer Analyse kann die NASA einige Rätsel lüften
Erst dachte man, es handle sich um eine Struktur aus zwei verbundenen Kugeln, dann musste diese Meinung revidiert werden. Monate nach dem Vorbeiflug an Ultima Thule haben die Wissenschaftler der NASA jetzt eine erste Analyse vorgelegt die einige Rätsel um den Himmelskörper löst. Da die Daten nur sehr langsam auf der Erde eintreffen, wird man erst 2020 ein vollständiges Bild haben.
Dieses Bild hatte die Wissenschaftler getäuscht...
...doch jetzt sieht man Ultima Thule anders
Wie Scinexx in seinem Bericht schreibt, scheint die echte Form von Ultima Thule mit dieser Auswertung jetzt endgültig bestätigt: Der Himmelskörper besteht aus zwei flachen Teilen von denen einer einen leichten "Bauch" zeigt. Die Daten geben auch einen Hinweis darauf, dass sich die zunächst unabhängig voneinander entstandenen Objekte wohl über einen langen Zeitraum dank der Anziehungskraft sehr sanft zu ihrer jetzigen Form vereint haben. Überrascht zeigen sich die Wissenschaftler von der Tatsache, dass die Oberfläche sehr wenige Einschlagkrater aufweist: "Entgegen der bisherigen Annahmen gibt es in der Kuiper-Gürtel-Umgebung eine vergleichbar geringe Kollisionsrate." Auch das Rätseln um die echte Farbe von Ultima Thule kann die Analyse beenden: "Er ist gleichmäßig rot."
Ultima Thule gibt langsam seine Geheimnisse preis
Himmelskörper im sogenannten Kuiper-Gürtel zu beobachten, einer Region im Außenbereich unseres Sonnensystems, ist immer noch ein sehr komplexes Unterfangen. Mit dem nahen Vorbeiflug der New Horizon-Sonde an dem Objekt Ultima Thule war der NASA am Neujahrstag 2019 eine echte Premiere gelungen. Nachdem Annahmen zur Form des Himmelskörpers auf Basis erster Bilder schnell revidiert werden mussten, konnten die Wissenschaftler jetzt eine erste genauere Analyse des kurzen Rendezvous im All vorlegen und damit auch einige der bisherigen Geheimnisse lüften.
Dieses Bild hatte die Wissenschaftler getäuscht...
...doch jetzt sieht man Ultima Thule anders
Wie Scinexx in seinem Bericht schreibt, scheint die echte Form von Ultima Thule mit dieser Auswertung jetzt endgültig bestätigt: Der Himmelskörper besteht aus zwei flachen Teilen von denen einer einen leichten "Bauch" zeigt. Die Daten geben auch einen Hinweis darauf, dass sich die zunächst unabhängig voneinander entstandenen Objekte wohl über einen langen Zeitraum dank der Anziehungskraft sehr sanft zu ihrer jetzigen Form vereint haben. Überrascht zeigen sich die Wissenschaftler von der Tatsache, dass die Oberfläche sehr wenige Einschlagkrater aufweist: "Entgegen der bisherigen Annahmen gibt es in der Kuiper-Gürtel-Umgebung eine vergleichbar geringe Kollisionsrate." Auch das Rätseln um die echte Farbe von Ultima Thule kann die Analyse beenden: "Er ist gleichmäßig rot."
Datenübertragung dauert noch Monate
Mit einer Entfernung von rund 6,5 Milliarden Kilometer von der Erde ist Ultima Thule das am weitesten entfernte Objekt, das je von einer Raumsonde untersucht wurde. Bis die Sonde New Horizons die gesamten gesammelten Daten zur Erde schicken kann, dauert es aber sehr lange. Wie die Wissenschaftler ausführen, basiert die jetzt vorgelegte Analyse nur auf rund 10 Prozent des gesamten Datensatzes. Die Übertragungsrate von New Horizons liegt bei 1 bis 2 Kilobit pro Sekunde. Nach aktuellen Schätzung wird die Übertragung der restlichen Daten des Vorbeiflugs von Ultima Thule erst in rund 12 Monaten abgeschlossen sein.
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