Pokémon Go: Niantic verklagt Gruppe mutmaßlicher Cheater
Der Mobilhit Pokémon Go feiert demnächst seinen dritten Geburtstag. Die Jagd nach den virtuellen Phantasietieren ist zwar mittlerweile vom Hype der Anfangstage recht weit entfernt, man hat aber eine nach wie vor aktive und treue Fangemeinde. Doch leider gibt es auch jene, die zu unlauteren Mitteln greifen.
Infografik Infografik: Pokemon Go wird die erfolgreichste App aller Zeiten
Klagen von Spielunternehmen gegen Cheater sind heutzutage keine Seltenheit, zuletzt fiel vor allem Epic Games diesbezüglich auf. Denn der Fortnite-Anbieter hat vor knapp zwei Jahren einen damals 14-Jährigen wegen Schummelns verklagt, im Vorjahr folgte dann eine Klage gegen YouTuber, die Cheats beworben und verkauft haben.
Nun steht ein anderes "High Profile"-Spiel im Fokus einer Klage, nämlich Pokémon Go. Denn Niantic, der Entwickler des mobilen Hits, hat laut einem Bericht von Business Insider Mitglieder von "Global++" verklagt. Diese beschreibt Niantic als eine "Vereinigung von Hackern", laut der Klage bieten sie "unautorisierte abgeleitete Versionen" von Niantic-Anwendungen an und vertreiben sie auch.
Im Mittelpunkt steht vor allem Pokémon Go. Doch auch andere Niantic-Spiele sind betroffen, genauer gesagt der Vorgänger Ingress und das noch nicht allgemein veröffentlichte Harry Potter: Wizards Unite (befindet sich derzeit in geschlossener Beta).
Niantic schreibt in der Klage, dass die manipulierten Apps nicht nur gegen Urheberrechte verstoßen, sondern auch die "Integrität des Spielerlebnisses untergraben" würden, indem sie das Schummeln ermöglichen und fördern. Das wiederum schadet dem Spielerinteresse und somit auch dem Niantic-Geschäft.
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Klagen von Spielunternehmen gegen Cheater sind heutzutage keine Seltenheit, zuletzt fiel vor allem Epic Games diesbezüglich auf. Denn der Fortnite-Anbieter hat vor knapp zwei Jahren einen damals 14-Jährigen wegen Schummelns verklagt, im Vorjahr folgte dann eine Klage gegen YouTuber, die Cheats beworben und verkauft haben.
Nun steht ein anderes "High Profile"-Spiel im Fokus einer Klage, nämlich Pokémon Go. Denn Niantic, der Entwickler des mobilen Hits, hat laut einem Bericht von Business Insider Mitglieder von "Global++" verklagt. Diese beschreibt Niantic als eine "Vereinigung von Hackern", laut der Klage bieten sie "unautorisierte abgeleitete Versionen" von Niantic-Anwendungen an und vertreiben sie auch.
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Niantic schreibt in der Klage, dass die manipulierten Apps nicht nur gegen Urheberrechte verstoßen, sondern auch die "Integrität des Spielerlebnisses untergraben" würden, indem sie das Schummeln ermöglichen und fördern. Das wiederum schadet dem Spielerinteresse und somit auch dem Niantic-Geschäft.
Reaktion
Global++ bzw. einige in der Klage namentlich genannte Mitglieder haben sich dazu bisher nicht geäußert, man hat aber bereits seine Webseite und auch Discord-Server abgeschaltet. Intern wurde laut Pokémon Go Hub zudem eine Nachricht verbreitet, die die "unbegrenzte" Abschaltung ankündigte, um die "legalen Verpflichtungen" zu erfüllen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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