Netzwerkdurchsetzungsgesetz:
Sogar Captain Kirk ist verwirrt
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, kurz auch gern als NetzDG bezeichnet, soll eigentlich dafür sorgen, dass das Internet nicht zum rechtsfreien Raum gerät. Mit allerhand Bedingungen und Richtlinien sorgte es aber in der Realität vor allem für eines - Verwirrung. Und die betraf nun offenbar auch William Shatner, besser bekannt als Captain James T. Kirk.
Der einst mit der ersten Ausgabe der Fernsehserie Star Trek zu weltweiter Bekanntheit gelangte Schauspieler machte kürzlich offenbar Bekanntschaft mit den in Europa und Deutschland geltenden Gesetzen. In einem Twitter-Post versuchte er Kontakt zum Support-Team des Mikroblogging-Diensts aufzunehmen, schließlich tauchte in seinem Twitter-Client ein für ihn nicht verständliches Wort auf und auch die Menüeinträge bei Twitter hatten sich wie von Zauberhand geändert.
Die Frage, was denn bitte der Satz "Covered by Netzwerkdurchsetzungsgesetz" zu bedeuten habe, sorgte bei den Europäern und Deutschen unter den gut 2,5 Millionen Twitter-Followern von Shatner für allerhand Erheiterung. Einige waren bemüht, den Schauspieler über das bei deutschen Politikern oft gesehene Unverständnis für moderne Technologien für das Internet und das sogenannten "Neuland" aufzuklären. Andere wiederum versuchten, Shatner über die Eskapaden der Rechtsprechung auf europäischer Ebene aufzuklären.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz wird gern auch als "Facebook-Gesetz" bezeichnet und soll eigentlich dafür sorgen, dass die Betreiber sozialer Netzwerke für einen besseren Schutz ihrer Nutzer vor Hasskriminalität garantieren müssen. Facebook, Twitter & Co haben deshalb vielerorts auf ihren Seiten Hinweise auf das Gesetz untergebracht, die beim Aufruf aus Deutschland bzw. Europa angezeigt werden, um sich gegen eventuelle Maßnahmen der Gesetzgeber abzusichern.
Ausgerechnet Shatner stieß nun offenbar bei einem Aufenthalt in London auf das NetzDG, als er sich von dort über den WLAN-Zugang eines Hotels bei Twitter anmeldete. Anscheinend wurde seine Verbindung von Twitter anhand der IP-Adresse oder anderer Merkmale als europäisch oder gar deutschen Ursprungs zugeordnet, was letztlich für die veränderte Darstellung der Menüs von Twitter und den Hinweis auf das Netzwerkdurchsetzungsgesetz sorgte.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz wird gern auch als "Facebook-Gesetz" bezeichnet und soll eigentlich dafür sorgen, dass die Betreiber sozialer Netzwerke für einen besseren Schutz ihrer Nutzer vor Hasskriminalität garantieren müssen. Facebook, Twitter & Co haben deshalb vielerorts auf ihren Seiten Hinweise auf das Gesetz untergebracht, die beim Aufruf aus Deutschland bzw. Europa angezeigt werden, um sich gegen eventuelle Maßnahmen der Gesetzgeber abzusichern.
Ausgerechnet Shatner stieß nun offenbar bei einem Aufenthalt in London auf das NetzDG, als er sich von dort über den WLAN-Zugang eines Hotels bei Twitter anmeldete. Anscheinend wurde seine Verbindung von Twitter anhand der IP-Adresse oder anderer Merkmale als europäisch oder gar deutschen Ursprungs zugeordnet, was letztlich für die veränderte Darstellung der Menüs von Twitter und den Hinweis auf das Netzwerkdurchsetzungsgesetz sorgte.
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