Zero-Day: Drittanbieter startet inoffiziellen Patch für Internet Explorer
Vor kurzem wurde durch einen Sicherheitsexperten eine neue Schwachstelle im Internet Explorer 11 bekannt. Microsoft hatte daraufhin angekündigt, an dem Fehler zu arbeiten, hat dem aber keine hohe Priorität eingeräumt. Jetzt gibt es einen Patch eines Dritt-Anbieters.
Infografik: Marktanteile Chrome, Firefox, Internet Explorer
Der 0patch Agent ist ein Tool, das Acros für Unternehmen anbietet, aber auch von Endverbrauchern über einen kostenlosen Abo-Plan genutzt werden kann. Darüber kann man den Patch beziehen.
Ob man dieser Lösung vertraut, ist jedem Nutzer selbst überlassen. In der Vergangenheit gab es zumindest keine Beanstandungen oder negative Berichte über das Unternehmen.
Der aktuelle Micro-Patch von Acros schließt eine Sicherheitslücke im Internet Explorer, die Windows-Nutzer auch anfällig macht, wenn sie den IE gar nicht mehr benutzen. Hintergrund ist eine Manipulation, die sich gezielt zu Nutze macht, dass bestimmte Dateien standardmäßig vom Internet Explorer geöffnet werden. Betroffen sind Windows 7, Windows 8.1 und auch die neuesten Versionen von Windows 10.
Wer sichergehen will wartet, bis Microsoft den Patch selbst zur Verfügung stellt und sichert sich solang über weitere Antiviren-Scanner ab.
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Infografik: Marktanteile Chrome, Firefox, Internet Explorer
0patch Agent von Acros
Das berichtet das Online-Magazin Beta News. Demnach hat sich das slowenische Unternehmen Acros Security dem Problem angenommen. Acros stellt ein Tool zur Verfügung, mit dem das Unternehmen auch in der Vergangenheit schon direkte Patches für Windows herausgegeben hatte, die Microsoft selbst noch nicht angeboten hatte.Der 0patch Agent ist ein Tool, das Acros für Unternehmen anbietet, aber auch von Endverbrauchern über einen kostenlosen Abo-Plan genutzt werden kann. Darüber kann man den Patch beziehen.
Ob man dieser Lösung vertraut, ist jedem Nutzer selbst überlassen. In der Vergangenheit gab es zumindest keine Beanstandungen oder negative Berichte über das Unternehmen.
Der aktuelle Micro-Patch von Acros schließt eine Sicherheitslücke im Internet Explorer, die Windows-Nutzer auch anfällig macht, wenn sie den IE gar nicht mehr benutzen. Hintergrund ist eine Manipulation, die sich gezielt zu Nutze macht, dass bestimmte Dateien standardmäßig vom Internet Explorer geöffnet werden. Betroffen sind Windows 7, Windows 8.1 und auch die neuesten Versionen von Windows 10.
Zugriff auf Systeme möglich
Bei dem Zero Day-Exploit wird das ausgenutzt. Ein Angreifer könnte demnach mittels einer .MHT-Datei, die unbemerkt vom PC-Nutzer weitere Aktionen ausführt, Zugriff auf das System erhalten. Typischerweise werden solche Dateien per Spam-Mail oder über Webseiten verteilt.Wer sichergehen will wartet, bis Microsoft den Patch selbst zur Verfügung stellt und sichert sich solang über weitere Antiviren-Scanner ab.
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