Sony startet neues Rückgaberecht für Spiele im PlayStation Store
Sony hat für den Playstation Store die Rückgabebedingungen für Spiele verändert. Die Neuerungen betreffen die Regelungen, wann eine Rückgabe möglich ist und wann nicht und starteten mit dem neuen Geschäftsjahr zum 1. April.
Infografik: Die wichtigsten Gaming-Plattformen aus Sicht der Entwickler
Sony wird demnach die Rückgabe dahingehend verbessern, dass es jetzt neue Regelungen für Spiele gibt, die vorbestellt sind, aber noch nicht erschienen und für Spiele, die als Bundle angeboten werden. Generell gilt dann: Wer ein Spiel, Ad-On oder ähnliches bereits bezahlt, aber noch nicht heruntergeladen oder gestreamt hat, kann eine Rückgabe in Betracht ziehen. Das berichtet das Online-Magazin Playfront und bezieht sich dabei auf die Informationen von Sony.
Zudem kann man auch die sogenannten Ingame-Consumables zurückgeben, solange man nach dem Kauf das Spiel nicht gestartet hat - denn dann stehen die Items zur Verfügung. Solange das aber nicht passiert, gilt die Rückgabe-Option.
Auf der deutschen Seite des PlayStation Stores heißt es aktuell noch dazu: "Nach dem Kauf von Inhalten dieser Arten im PlayStation Store hast du ab dem Kaufdatum 14 Tage Zeit, um eine Rückerstattung in Form von PSN-Guthaben anzufordern. Wenn du den Download oder das Streaming der erworbenen Inhalte schon begonnen hast, hast du keinen Anspruch auf eine Rückerstattung, solange die Inhalte nicht fehlerhaft sind."
Wie es scheint, wurde die Seite zuletzt im Februar überarbeitet, daher ist nicht ganz klar, ob sie nun den aktuellen Stand darstellt oder ob es in den kommenden Tagen dort noch weitere Änderungen für die Rückgaben geben wird.
Ein Sprecher teilte dem Online-Magazin Eurogamer mit:
"Wir können bestätigen, dass Sony Interactive Entertainment ab dem 1. April 2019 keine vollständigen Spiele mehr im Retail anbieten wird. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die globale Ausrichtung unserer Schlüsselgeschäfte fortzusetzen. Um vollständige Spiele und Premium-Editionen zu unterstützen, werden erhöhte Stückelungen bei ausgewählten Einzelhändlern eingeführt. DLC, Add-Ons, virtuelle Währung und Saisonkarten sind weiterhin erhältlich."
Infografik: Die wichtigsten Gaming-Plattformen aus Sicht der Entwickler
Sony wird demnach die Rückgabe dahingehend verbessern, dass es jetzt neue Regelungen für Spiele gibt, die vorbestellt sind, aber noch nicht erschienen und für Spiele, die als Bundle angeboten werden. Generell gilt dann: Wer ein Spiel, Ad-On oder ähnliches bereits bezahlt, aber noch nicht heruntergeladen oder gestreamt hat, kann eine Rückgabe in Betracht ziehen. Das berichtet das Online-Magazin Playfront und bezieht sich dabei auf die Informationen von Sony.
Plus Einzelfallentscheidungen
Wichtig ist für jede Rückgabe, dass sie innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf beantragt werden muss - Sony will auch Einzelfallentscheidungen zulassen. Das ist deshalb wichtig und für Gamer interessant, da es ja immer einmal wieder zu größeren Problemen mit Spielen kam, was sich aber erst nach dem Release und/ oder nachdem man selbst das Spiel gestartet hatte, rausstellt. Ein Beispiel dafür ist die Rückgabemöglichkeit für No Man's Sky.Zudem kann man auch die sogenannten Ingame-Consumables zurückgeben, solange man nach dem Kauf das Spiel nicht gestartet hat - denn dann stehen die Items zur Verfügung. Solange das aber nicht passiert, gilt die Rückgabe-Option.
Auf der deutschen Seite des PlayStation Stores heißt es aktuell noch dazu: "Nach dem Kauf von Inhalten dieser Arten im PlayStation Store hast du ab dem Kaufdatum 14 Tage Zeit, um eine Rückerstattung in Form von PSN-Guthaben anzufordern. Wenn du den Download oder das Streaming der erworbenen Inhalte schon begonnen hast, hast du keinen Anspruch auf eine Rückerstattung, solange die Inhalte nicht fehlerhaft sind."
Wie es scheint, wurde die Seite zuletzt im Februar überarbeitet, daher ist nicht ganz klar, ob sie nun den aktuellen Stand darstellt oder ob es in den kommenden Tagen dort noch weitere Änderungen für die Rückgaben geben wird.
Komplette Spiele nicht mehr bei Dritten
Sony hatte außerdem angekündigt, ab sofort keine vollständigen digitalen Spiele-Angebote mehr in den Handel bringen zu wollen. Die soll es nur noch im PS Store direkt geben.Ein Sprecher teilte dem Online-Magazin Eurogamer mit:
"Wir können bestätigen, dass Sony Interactive Entertainment ab dem 1. April 2019 keine vollständigen Spiele mehr im Retail anbieten wird. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die globale Ausrichtung unserer Schlüsselgeschäfte fortzusetzen. Um vollständige Spiele und Premium-Editionen zu unterstützen, werden erhöhte Stückelungen bei ausgewählten Einzelhändlern eingeführt. DLC, Add-Ons, virtuelle Währung und Saisonkarten sind weiterhin erhältlich."
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