Die wichtigsten Gaming-Plattformen aus Sicht der Entwickler

Google stellte am Dienstag im Rahmen der Game Developers Conference in San Francisco seinen neuen Streamingdienst für Videospiele vor, der die gesamte Branche revolutionieren könnte. Stadia, so heißt der cloud-basierte Gaming-Service, soll eine Art Netflix für Videospiele werden und den Nutzern erlauben, auch anspruchsvolle Spiele auf nahezu jedem Gerät spielen zu können. Kompatible Geräte - das können Smartphones, Tablets, Fernseher mit Chromecast oder auch normale Laptops sein - benötigen nur eine stabile Internetverbindung, um die Spiele zu spielen, die bisher teuren Spielekonsolen oder High-End Gaming-PCs vorbehalten waren. PlayStation und Co. könnten damit bald ausgedient haben, zumal Microsoft Ende 2018 bereits einen ähnlichen Dienst vorgestellt hatte.

Die Zukunft des Gamings scheint also in der Cloud zu liegen. Doch wo liegt die Gegenwart? Laut einer Umfrage unter professionellen Spieleentwicklern ist der PC auch 2019 noch die Gaming-Plattform Nummer 1. Zwei Drittel der befragten Profis entwickeln derzeit Spiele für den PC und immerhin 60 Prozent halten ihn auch für die interessanteste Plattform. Auf Rang 2 der interessantesten Spielesysteme liegt überraschend die Nintendo Switch, die als innovativer Hybrid aus tragbarer und Heimkonsole scheinbar nicht nur Spieler, sondern auch Entwickler überzeugt hat.
Quelle: Statista.com
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