Firefox: Mozilla will endlich etwas gegen Mitteilungs-Anfragen tun
Irgendwann hatte ein Browser-Entwickler die Idee, Push-Nachrichten von Webseiten können eine gute Idee sein, und inzwischen sind nahezu alle Web-Clients mit entsprechenden Funktionen ausgestattet. Nun beginnt man zumindest bei Mozilla die Sache zu hinterfragen und will den Einsatz der Mitteilungen voraussichtlich reglementieren.
Die große Frage wäre hier eher, warum dies so lange gedauert hat. Denn die Telemetrie-Daten, die auch Mozilla einsammelt, zeigen ziemlich eindeutig, dass die Funktion bei den Nutzern nicht sonderlich beliebt ist. Und auch die Seitenbetreiber könnten durchaus auf die Idee kommen, dass ihnen die Nachfragen nach der Erlaubnis, Push-Nachrichten senden zu dürfen, nicht gerade Vorteile einbringt.
Mozilla hat jetzt Daten veröffentlicht, nach denen zwischen Weihnachten und Ende Januar von 18 Millionen Anfragen lediglich 3 Prozent positiv beantwortet wurden. Man könnte nun meinen, dass das schon ein Erfolg ist, da man zumindest diese Anwender wohl dazu bewegen kann, aufgrund einer Push-Mitteilung wiederzukommen und Seitenabrufe zu generieren.
In den frühen Entwicklerversionen des Browsers experimentiert Mozilla in der nächsten Zeit mit verschiedenen Optionen. So sollen die Anfragefenster beispielsweise erst dann erscheinen dürfen, wenn der User zumindest mal mit der jeweiligen Seite interagiert hat. Es muss also zumindest schonmal einen Mausklick gegeben haben. In einem zweiten Durchlauf sollen genauere Daten über die Interaktion mit verschiedenen Einblende-Optionen gesammelt werden. Beim Firefox können Nutzer die Anfragen auch komplett blockieren - das ist in den Einstellungen in Form einer kompletten Sperrung möglich.
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Mozilla hat jetzt Daten veröffentlicht, nach denen zwischen Weihnachten und Ende Januar von 18 Millionen Anfragen lediglich 3 Prozent positiv beantwortet wurden. Man könnte nun meinen, dass das schon ein Erfolg ist, da man zumindest diese Anwender wohl dazu bewegen kann, aufgrund einer Push-Mitteilung wiederzukommen und Seitenabrufe zu generieren.
Viele Nutzer hauen sofort ab
Dem steht allerdings die Tatsache entgegen, dass die Einblendung einer Anfrage in 19 Prozent der Fälle dazu führte, dass die User sofort das Weite gesucht haben und erst einmal als Besucher verloren waren. Das führt letztlich zu negativen Erfahrungen bei allen Beteiligten und die Firefox-Entwickler rechnen mit positiven Effekten, wenn sie hier Schranken einziehen.In den frühen Entwicklerversionen des Browsers experimentiert Mozilla in der nächsten Zeit mit verschiedenen Optionen. So sollen die Anfragefenster beispielsweise erst dann erscheinen dürfen, wenn der User zumindest mal mit der jeweiligen Seite interagiert hat. Es muss also zumindest schonmal einen Mausklick gegeben haben. In einem zweiten Durchlauf sollen genauere Daten über die Interaktion mit verschiedenen Einblende-Optionen gesammelt werden. Beim Firefox können Nutzer die Anfragen auch komplett blockieren - das ist in den Einstellungen in Form einer kompletten Sperrung möglich.
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