Scout24 will Ebay Kleinanzeigen schlucken, auch Springer hat Interesse
Anfang März wurde bekannt, dass Ebay versucht, die Kleinanzeigen-Sparte abzustoßen. Hintergrund ist ein Streit zwischen Hedgefonds, die Ebay zur Abspaltung zwingen wollen. Es gibt bereits Interessenten - unter anderem Scout24.
Das berichtet das Online-Magazin InternetWorld und beruft sich dabei auf Informationen, die das Magazin direkt von Unternehmenschef Tobias Hartmann erhalten hat. Der Scout24-Manager bestätigte, dass man die Pläne von Ebay mit Spannung gehört habe und bereit sei, eine Übernahme zu finanzieren.
Dazu gehöre eben auch das weitere Wachstum von Scout24, das weiterhin über Zukäufe und Übernahmen laufen werde. Die Ebay-Assets sind dafür ein guter Kandidat. Zu dem Anzeigen-Geschäft von Ebay gehört neben den bekannten Ebay Kleinanzeigen auch mobile.de und damit ein wichtiger Konkurrent zur Auto-Sparte von Scout24.
Der mögliche Kaufpreis soll Insider-Informationen nach bei mindestens zehn Milliarden Dollar liegen. Bisher gibt es aber noch keine der Höhe nach bestätigten Angebote der Interessenten, das soll aber schon in Kürze folgen.
Erst, wenn die Angebote vorliegen, will der Ebay Finanzvorstand demnach entscheiden, ob die Trennung von der Sparte vollzogen wird oder nicht. Aus Nutzersicht ist der immer weiter schrumpfende Markt der Anbieter dabei sicher nicht unbedingt vom Vorteil.
Siehe auch:
Mögliche Übernahme
Scout24 steht dabei selbst vor einer möglichen Übernahme durch ein Finanz-Konsortium. "Wir gehen davon aus, dass sich der Markt konsolidieren wird", sagte Hartmann in einer anberaumten Telefonkonferenz mit diversen Journalisten am Montag.Dazu gehöre eben auch das weitere Wachstum von Scout24, das weiterhin über Zukäufe und Übernahmen laufen werde. Die Ebay-Assets sind dafür ein guter Kandidat. Zu dem Anzeigen-Geschäft von Ebay gehört neben den bekannten Ebay Kleinanzeigen auch mobile.de und damit ein wichtiger Konkurrent zur Auto-Sparte von Scout24.
Keine Details von Springer
Auch vom Medienkonzern Axel Springer hieß es bereits, dass man interessiert sei, ein Angebot für die zum Verkauf stehenden Portale abzugeben. Details dazu gibt es allerdings nicht, denn Springer wollte zu entsprechenden Gerüchten keine Stellungnahme abgeben.Der mögliche Kaufpreis soll Insider-Informationen nach bei mindestens zehn Milliarden Dollar liegen. Bisher gibt es aber noch keine der Höhe nach bestätigten Angebote der Interessenten, das soll aber schon in Kürze folgen.
Erst, wenn die Angebote vorliegen, will der Ebay Finanzvorstand demnach entscheiden, ob die Trennung von der Sparte vollzogen wird oder nicht. Aus Nutzersicht ist der immer weiter schrumpfende Markt der Anbieter dabei sicher nicht unbedingt vom Vorteil.
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