Kampf gegen Markenpiraterie:
Jetzt kommen "Amazon-Seriennummern"
Der Online-Riese Amazon hat in der zurückliegenden Woche ein neues Projekt angekündigt, mit dem der Versandhändler erstmals massiv gegen Produktfälschungen vorgeht. Unter dem Namen Projekt Zero startet ein mehrteiliges Programm, mit dem Kunden vor dem Kauf von Markenfälschungen geschützt werden.
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Das ist zumindest das große Ziel hinter dem Projekt Zero, mit dem Amazon sowohl auf Kundenseite als auch für die Händler mehr Sicherheit beim Kauf von Markenprodukten geben will (via The Verge). Dazu gehört unter anderem, dass Amazon eigene Seriennummern anbieten wird. Diese sollen, wie die herstellereigenen Seriennummern, rückverfolgbar sein. Diese Seriennummern sind dann ein einzigartiger, serieller Amazon-Code, der auf jedes Produkt kommt. Wird ein solches Produkt bestellt, wird es im Amazon-Lager gescannt und über die Nummer bestätigt, ob es sich um ein authentisches Produkt handelt, bevor es das Lager verlässt.
Daneben gibt es noch weitere Ideen für das Projekt Zero, zum einen ein automatisiertes Kopierschutzsystem, zum anderen eine Self-Service-Option zum Löschen von Angeboten, die die jeweiligen Produkte als Fälschungen erkennen und für die der Verkäufer keinen geeigneten Nachweis der Echtheit führen kann.
Zudem gibt es beim dritten Teil von Projekt Zero ein verbessertes automatisiertes Schutzsystem, bei dem Unternehmen Amazon ihre Logos, Marken und andere Informationen über ihre Marke zur Verfügung stellen, mit denen Amazon dann Angebote scannt und gefälschte Produkte erkennen und entfernen kann.
Derzeit gibt es für das Projekt Zero eine Warteliste auf der Amazon-Website.
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Das ist zumindest das große Ziel hinter dem Projekt Zero, mit dem Amazon sowohl auf Kundenseite als auch für die Händler mehr Sicherheit beim Kauf von Markenprodukten geben will (via The Verge). Dazu gehört unter anderem, dass Amazon eigene Seriennummern anbieten wird. Diese sollen, wie die herstellereigenen Seriennummern, rückverfolgbar sein. Diese Seriennummern sind dann ein einzigartiger, serieller Amazon-Code, der auf jedes Produkt kommt. Wird ein solches Produkt bestellt, wird es im Amazon-Lager gescannt und über die Nummer bestätigt, ob es sich um ein authentisches Produkt handelt, bevor es das Lager verlässt.
Kosten für die Seriennummern
Ganz eigennützig macht das Unternehmen das jedoch nicht: Die Vergabe einer Amazon-Seriennummer soll zwischen 0,01 und 0,05 US-Dollar pro Einheit kosten.Daneben gibt es noch weitere Ideen für das Projekt Zero, zum einen ein automatisiertes Kopierschutzsystem, zum anderen eine Self-Service-Option zum Löschen von Angeboten, die die jeweiligen Produkte als Fälschungen erkennen und für die der Verkäufer keinen geeigneten Nachweis der Echtheit führen kann.
Mehr Macht für Hersteller
Bisher mussten Unternehmen, die gefälschte Versionen ihrer Produkte gesehen hatten, eine Anfrage an Amazon richten, die den Anspruch bewerten mussten und dann gegebenenfalls entfernten. Das Ganze ähnelt einer Copyright-Meldung bei YouTube. Unternehmen, die dem Projekt Zero beitreten, werden diese Löschungen nun selbsttätig durchführen können.Zudem gibt es beim dritten Teil von Projekt Zero ein verbessertes automatisiertes Schutzsystem, bei dem Unternehmen Amazon ihre Logos, Marken und andere Informationen über ihre Marke zur Verfügung stellen, mit denen Amazon dann Angebote scannt und gefälschte Produkte erkennen und entfernen kann.
Derzeit gibt es für das Projekt Zero eine Warteliste auf der Amazon-Website.
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