Gekaufte Bewertung: Amazon wird Angebot der Fake Reviews nicht Herr
Auch nach Amazons Feldzug gegen gefälschte, bezahlte, positive Produktbewertungen geht das Treiben mit den Fake Reviews munter weiter. Jetzt hat auch die Stiftung Warentest das Thema wieder aufgenommen und warnt vor vermeintlichen Nutzerbewertungen, die miese Produkte hochjubeln.
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...
Die Stiftung Warentest hat dafür einen Bericht ihrer britischen Partnerorganisation Which aufgenommen. Die Verbraucherschützer Which hatten berichtet, wie rege noch immer die "Dienstleistung" der gefälschten positiven Produktbewertungen bei Amazon Einfluss hat. Which hatte dabei vor allem die Suche nach Nutzern bei Facebook in Großbritannien beobachtet: Dort gibt es zum Beispiel in den Gruppen "Amazon Deals Group" und "Amazon UK Reviewers" immer wieder Angebote, gute Bewertungen gegen Bezahlung oder den Erhalt von Waren abzugeben.
Bei den gefälschten Bewertungen ist laut der Stiftung Warentest auch der von Amazon eingeführte verifizierte Kauf keine Garantie für eine unabhängige Bewertung.
Laut der Untersuchung der Verbraucherschützer laufen Fake Reviews in der Mehrzahl der Fälle über Kundenkonten, bei denen die Kunden ein Produkt selbst ordern und nach der Veröffentlichung ihrer Bewertung das Geld für das Produkt zum Beispiel über Paypal erstattet bekommen.
Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Siehe auch:
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...
Die Stiftung Warentest hat dafür einen Bericht ihrer britischen Partnerorganisation Which aufgenommen. Die Verbraucherschützer Which hatten berichtet, wie rege noch immer die "Dienstleistung" der gefälschten positiven Produktbewertungen bei Amazon Einfluss hat. Which hatte dabei vor allem die Suche nach Nutzern bei Facebook in Großbritannien beobachtet: Dort gibt es zum Beispiel in den Gruppen "Amazon Deals Group" und "Amazon UK Reviewers" immer wieder Angebote, gute Bewertungen gegen Bezahlung oder den Erhalt von Waren abzugeben.
Gekaufte Bewertungen sind verboten
Amazon hatte solche "Marketing-Aktionen", wie es damals hieß, schon vor Jahren offiziell verboten und Klagen gegen die ersten Händler eingereicht, die sich mit Hilfe von eingekauften guten Bewertungen ein vertrauenswertes Profil schaffen wollten. Jetzt hat Amazon auch die Suche nach den Bewertungs-Käufen über Facebook im Blick und ist selbst aktiv im Netzwerk unterwegs, um die Anbieter solcher Fake Reviews dingfest zu machen.Nicht erkennbar
Für den Käufer bei Amazon wird es dabei immer schwieriger, eine gefälschte Bewertung von einer echten zu unterscheiden. Die Bewertungen müssen dabei gar nicht zwingend positiv sein, es werden auch negative Reviews bezahlt, um Mitbewerbern zu schaden. Fake Reviews sind im Grunde gar nicht von anderen Bewertungen zu unterscheiden.Bei den gefälschten Bewertungen ist laut der Stiftung Warentest auch der von Amazon eingeführte verifizierte Kauf keine Garantie für eine unabhängige Bewertung.
Laut der Untersuchung der Verbraucherschützer laufen Fake Reviews in der Mehrzahl der Fälle über Kundenkonten, bei denen die Kunden ein Produkt selbst ordern und nach der Veröffentlichung ihrer Bewertung das Geld für das Produkt zum Beispiel über Paypal erstattet bekommen.
Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Siehe auch:
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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