Rätselhafte Radioblitze: Teleskop hört überraschend periodisches Signal

Astronomie, Teleskop, Radioteleskop, Chime Bildquelle: CHIME
Ihr Ursprung ist nicht geklärt, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein natürliches Phänomen: Trotzdem sind Forscher von einem aktuellen Fund begeistert, bei dem mit einem neuen Teleskop soge­nannte Fast Radio Bursts entdeckt werden konnten. Die seit wenigen Jahren bekannten Radioblitze geben der Wissenschaftsgemeinde immer noch Rätsel auf - die jetzt vielleicht bald gelüftet werden können.

Ein sich wiederholendes Radiosignal weckt die Begeisterung der Forscher

Wenn sich ein neues Gerät noch in seiner Erprobungsphase befindet, erwartet man normalerweise nicht allzu viel von den Ergebnissen. Kanadische Forscher zeigen sich von dem Ergebnis, die mit dem aktuell in einer ersten Testphase betriebenen Radioteleskop CHIME (Canadian Hydrogen Intensity Mapping Experiment) erzielt werden konnte, aber hellauf begeistert. Wie Forscher auf einem Kongress der American Astronomical Society in Seattle mitteilen, hat man ein Dutzend sogenannter Fast Radio Bursts (FRB), also schnelle Radioblitze, entdeckt, die der Wissenschaft immer noch große Rätsel aufgeben. Radioteleskop CHIMECHIME sorgt für mehr Daten zu FRBs Eigentlich wurde Chime dafür entwickelt, eine Messung der Ausbreitung des Universums vorzunehmen, wegen seines sehr weiten Sichtfelds zeigt sich das Instrument aber auch als perfektes Werkzeug für die Suche nach den mysteriösen Radioblitzen. Seit der ersten Sichtung im Jahr 2007 waren die ungewöhnlichen Signale erst 50 Mal registriert worden. Dass jetzt gleich ein dutzend FRBs auf einen Schlag dazu kamen, sorgt daher für helle Aufregung im Fachgebiet. Die einfache Rechnung: Da der Ursprung bisher noch völlig ungeklärt ist, helfen jetzt nur mehr Daten, um den Radioblitzen auf die Spur zu kommen. CHIME scheint hier das erhoffte Instrument.

Radioteleskop CHIMERadioteleskop CHIMERadioteleskop CHIMERadioteleskop CHIME

Denn wie die Forscher mitteilen, dürfte das kanadische Teleskop in kürzester Zeit dafür sorgen, dass Hunderte der kurzen Radiosignale eingefangen und analysiert werden können. Deborah Good von der University of British Columbia erwartet 1000 neue FRBs bis zum Jahresende und damit ausreichend Daten, um wenigstens einige der Rätsel rund um die Radioblitze zu lüften. Da CHIME bei seinem ersten Test auch das zweite jemals gesichtete periodische FRB entdeckt hat, werden auch hier in den kommenden Monaten bahnbrechende Erkenntnisse erwartet.

Bisher nur Hypothesen

Zum Ursprung der FRBs hält die Wissenschaft aktuell verschiedene Hypothesen bereit, von denen noch keine bewiesen werden konnte. So gelten unter anderem besonders massereiche schwarze Löcher und die Verschmelzung zweier Neutronensterne als mögliche Entstehungsszenarien. Gerade die beiden sich wiederholenden Signale aus den Tiefen des Alls wecken dabei immer wieder Spekulationen, eine genaue Untersuchung hatte aber keine hinreichende Regelmäßigkeit für eine künstliche Quelle attestiert. Astronomie, Teleskop, Radioteleskop, Chime Astronomie, Teleskop, Radioteleskop, Chime CHIME
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