Signal über Haut: Panasonic macht den Menschen zum Datensender
Der japanische Elektronikkonzern Panasonic will den Menschen selbst zum Medium für die Datenübertragung machen. Schwache Ströme sollen hier dafür sorgen, dass die Berührung eines Sensorfeldes oder einer anderen Person bestimmte Informationen überträgt.
Einen Prototypen des fraglichen Systems zeigt das Unternehmen derzeit auf der Elektronikmesse Ceatec in Japan. Die Haut des jeweiligen Nutzers steht dabei in Kontakt mit einem Gerät, das die Informationen bereitstellt. Gibt man nun beispielsweise einem anderen Menschen, der ebenfalls ein solches Modul angelegt hat, die Hand, werden Daten über die Hautkontakte übermittelt, berichtete die ComputerWorld.
Nach Angaben der Entwickler erreicht man hierbei immerhin Übertragungsraten von 100 Kilobit pro Sekunde. Dies kann bereits für eine ganze Menge Daten ausreichen, wenn diese nicht in einen riesigen Overhead eingebettet sind. Laut Panasonic könnte das System in diesem konkreten Fall beispielsweise für einen automatischen Austausch der Kontaktdaten zwischen den beiden Nutzern sorgen.
Dies diente natürlich nur einer einfachen Anschaulichmachung des Prinzips. Die Entwickler denken in der Praxis eher daran, dass hier Daten übertragen werden könnten, die man aus Sicherheitsgründen eigentlich nicht per Funk mit einem anderen System austauschen will. Dies wäre beispielsweise bei Schließsystemen an der Wohnungstür der Fall. Allerdings ist der Sender, der die Informationen über die Haut leitet, aktuell noch zu groß, um ständig mitgeführt zu werden. Die Entwickler wollen ihn aber deutlich kleiner machen und dann beispielsweise in Uhren oder Armbänder integrieren.
Nach Angaben der Entwickler erreicht man hierbei immerhin Übertragungsraten von 100 Kilobit pro Sekunde. Dies kann bereits für eine ganze Menge Daten ausreichen, wenn diese nicht in einen riesigen Overhead eingebettet sind. Laut Panasonic könnte das System in diesem konkreten Fall beispielsweise für einen automatischen Austausch der Kontaktdaten zwischen den beiden Nutzern sorgen.
Sicherer als Kurzstrecken-Funk
Denkbar sind aber auch Anwendungen mit Sensorfeldern, die die Daten entgegennehmen. Auf der Messe demonstrierte man dies mit Farben: Ein Mensch hielt hier einen kleinen bunten Ball in der Hand, dessen Farbe von einem Sensor erfasst wurde. Berührte der Nutzer nun den Schalter einer Lampe, leuchtete diese im gleichen Farbton wie der Ball.Dies diente natürlich nur einer einfachen Anschaulichmachung des Prinzips. Die Entwickler denken in der Praxis eher daran, dass hier Daten übertragen werden könnten, die man aus Sicherheitsgründen eigentlich nicht per Funk mit einem anderen System austauschen will. Dies wäre beispielsweise bei Schließsystemen an der Wohnungstür der Fall. Allerdings ist der Sender, der die Informationen über die Haut leitet, aktuell noch zu groß, um ständig mitgeführt zu werden. Die Entwickler wollen ihn aber deutlich kleiner machen und dann beispielsweise in Uhren oder Armbänder integrieren.
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