Kostenloses WLAN: EU finanziert Netzanschluss von 224 DE-Gemeinden
Europa bemüht sich mit einem aktuellen Projekt darum, bisher vernachlässigte Gemeinden bei der Einrichtung von kostenlosen WLAN-Angeboten zu unterstützen. In Deutschland wurden bei der ersten Finanzierungs-Welle über 200 Gemeinde für die Förderung ausgewählt.
Wie Golem in seinem Bericht schreibt, finden sich in der aktuellen Aufstellung zum Teil sehr kleine Gemeinden wie Todesfelde in Schleswig-Holstein, aber auch größere Städte wie das hessische Gießen oder Frankfurt (Oder) werden von der EU Geld erhalten. Die EU hatte vor der Verkündung selbst festgelegt, dass in der ersten Tranche mit einem Volumen von 42 Millionen Euro pro Land maximal 224 Kommunen eine Förderungen erhalten werden - in Deutschland wurde also die maximale Fördermenge erreicht. Insgesamt will die EU im Projektverlauf 120 Millionen Euro für rund 8000 WLAN-Hotspots ausschütten.
Wie die Kommission beteuert, sollen die EU-WLAN-Zugänge "kostenlos und werbefrei sein und keine personenbezogenen Daten abgreifen", die Kommunen erhalten dabei aber nur Förderung, "wenn in demselben öffentlichen Raum noch keine unentgeltlichen privaten oder öffentlichen Angebote ähnlicher Qualität bestehen". Die Datenübertragungsrate muss einen Mindeststandard von 30 Mbit/s erfüllen. In Deutschland könnten rechnerisch noch 416 Gemeinden Geld aus den nächsten Tranchen erhalten.
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Deutschland erhält die maximale Fördermenge
Kostenloses WLAN im öffentlichen Raum gilt als ein wichtiges Mittel, um Bürgern einen Anschluss an das Internet zu ermöglichen, der unabhängig von Mobilfunkverträgen funktioniert. Um Gemeinden bei der Einrichtung kostenloser WLAN-Angebote zu helfen, nimmt die EU jetzt Geld in die Hand: Europaweit wurden jetzt 2800 Kommunen ausgewählt, in Deutschland sind 224 Städte und Gemeinden auf der Liste für eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro.Wie Golem in seinem Bericht schreibt, finden sich in der aktuellen Aufstellung zum Teil sehr kleine Gemeinden wie Todesfelde in Schleswig-Holstein, aber auch größere Städte wie das hessische Gießen oder Frankfurt (Oder) werden von der EU Geld erhalten. Die EU hatte vor der Verkündung selbst festgelegt, dass in der ersten Tranche mit einem Volumen von 42 Millionen Euro pro Land maximal 224 Kommunen eine Förderungen erhalten werden - in Deutschland wurde also die maximale Fördermenge erreicht. Insgesamt will die EU im Projektverlauf 120 Millionen Euro für rund 8000 WLAN-Hotspots ausschütten.
416 Kommunen sind noch drin
Die Förderung der Kommunen war und wird von der EU dabei nach dem "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst"-Prinzip vorgenommen, schnelle Bewerber haben also bessere Chancen an das Geld zu kommen. Städte und Gemeinden konnten sich seit dem 15. Mai 2018 entsprechend bewerben, die Registrierungsphase war dann am 20. März dieses Jahres begonnen worden. Wie die EU angibt, seien seitdem rund 13.000 Anmeldungen eingegangen.Wie die Kommission beteuert, sollen die EU-WLAN-Zugänge "kostenlos und werbefrei sein und keine personenbezogenen Daten abgreifen", die Kommunen erhalten dabei aber nur Förderung, "wenn in demselben öffentlichen Raum noch keine unentgeltlichen privaten oder öffentlichen Angebote ähnlicher Qualität bestehen". Die Datenübertragungsrate muss einen Mindeststandard von 30 Mbit/s erfüllen. In Deutschland könnten rechnerisch noch 416 Gemeinden Geld aus den nächsten Tranchen erhalten.
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