Österreich: Amazon soll Händler dank Marktplatz illegal unterbieten
Auch in Österreich geht es dem weltgrößten Online-Händler Amazon jetzt an den Kragen. Eine große Gruppe von Einzelhändlern hat dort Beschwerde gegen den US-Konzern eingereicht, weil man dem Unternehmen eine Ausnutzung seiner Rolle als Händler und gleichzeitiger Anbieter einer Handelsplattform vorwirft.
Der österreichische Handelsverband, der größte Verband von Einzelhändlern des Landes, hat bei der österreichischen Wettbewerbsbehörde nach eigenen Angaben Beschwerde gegen Amazon eingereicht. Diese hat bereits bestätigt, dass man die Vorwürfe aktuell untersucht, um zu prüfen, ob sie berechtigt sind.
Die Händler werfen Amazon vor, mit seiner Marketplace-Plattform unrechtmäßig Druck auf unabhängige Anbieter auszuüben, während man gleichzeitig auch als einer der größten Online-Händler selbst im Vertrieb diverser Produkte über das Internet mitmischt. Dadurch soll sich der Konzern auf vermeintlich illegale Art einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
Zuvor hatte die Tageszeitung "Der Standard" berichtet, dass man bereits Dokumente vorliegen habe, laut denen die Wettbewerbsbehörde bereits Ermittlungen gegen Amazon vorbereiten würde. Dem widersprach man allerdings, da derzeit zunächst nur entsprechende Beschwerden geprüft werden sollen. Eine offizielle Ermittlung wegen möglicher Verstöße gegen österreichische Wettbewerbsgesetze soll es bisher also noch nicht geben.
Den Händlern geht es vor allem darum, dass Amazon seine Position als Plattformanbieter ausnutzt, um selbst günstigere Angebote zu machen. So könne der Konzern in der Theorie ohne weiteres einsehen, welche Preise die Händler auf seiner Plattform ansetzen, um dann selbst niedrigere Preise zu verlangen. Langfristig könne der Konzern auf diesem Weg dem eigenständigen Handel das Geschäft verderben, so der Vorwurf.
Amazon Last-Minute-Aktion Deals in der bewährten WinFuture-Übersicht
Die Händler werfen Amazon vor, mit seiner Marketplace-Plattform unrechtmäßig Druck auf unabhängige Anbieter auszuüben, während man gleichzeitig auch als einer der größten Online-Händler selbst im Vertrieb diverser Produkte über das Internet mitmischt. Dadurch soll sich der Konzern auf vermeintlich illegale Art einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
Zuvor hatte die Tageszeitung "Der Standard" berichtet, dass man bereits Dokumente vorliegen habe, laut denen die Wettbewerbsbehörde bereits Ermittlungen gegen Amazon vorbereiten würde. Dem widersprach man allerdings, da derzeit zunächst nur entsprechende Beschwerden geprüft werden sollen. Eine offizielle Ermittlung wegen möglicher Verstöße gegen österreichische Wettbewerbsgesetze soll es bisher also noch nicht geben.
Den Händlern geht es vor allem darum, dass Amazon seine Position als Plattformanbieter ausnutzt, um selbst günstigere Angebote zu machen. So könne der Konzern in der Theorie ohne weiteres einsehen, welche Preise die Händler auf seiner Plattform ansetzen, um dann selbst niedrigere Preise zu verlangen. Langfristig könne der Konzern auf diesem Weg dem eigenständigen Handel das Geschäft verderben, so der Vorwurf.
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