Wegen Spionage-Angst:
USA starten Kampagne gegen Huawei
Die US-Regierung hat eine äußerst ungewöhnliche Kampagne gestartet, bei der man sämtliche Partnerstaaten davon überzeugen will, auf den Einsatz von Telekommunikationsausrüstung des chinesischen Herstellers Huawei zu verzichten. Hintergrund ist die Sorge vor Spionage durch die Regierung Chinas.
Wie das Wall Street Journal berichtet, haben Vertreter der USA die Regierungen "befreundeter Staaten", unter denen neben Italien und Japan als erstes Deutschland genannt wird, vor der Verwendung von Mobilfunkprodukten von Huawei gewarnt. In Deutschland wird Huawei-Technik bereits von allen großen Mobilfunkanbietern auf breiter Front zum Betrieb ihrer Netze eingesetzt.
Die US-Regierung sieht in der Huawei-Hardware eine Bedrohung in Sachen Informationssicherheit und hat dabei unter anderem ihre militärischen Einrichtungen in den genannten Ländern im Sinn. Zwar verfügt das US-Militär über diverse selbst betriebene Kommunikationsnetze, ein Großteil des Datenverkehrs der US-Militärbasen im Ausland wird jedoch über kommerzielle Netze abgewickelt.
So wird angenommen, dass Eingriffe durch chinesische Behörden letztlich zur Abschaltung großer Teile von 5G-Netzen führen könnten, auch weil chinesische Firmen gesetzlich dazu verpflichtet sind, Anordnungen der Regierung auch im Ausland umzusetzen. Aktuell verschickt die US-Regierung deshalb Notizen an ihre Vertretungen im Ausland, darunter Botschaften und ähnliche Einrichtungen, damit deren Mitarbeiter Druck auf die Partnerländer ausüben, um vor Huaweis Netzwerk-Produkten zu warnen.
In Deutschland hatte man damit offenbar bereits Erfolg, denn erst vor kurzem stimmten erste Politiker in die Warnungen vor Huaweis Netzwerktechnik mit ein. Huawei versucht mit der Einrichtung von Forschungslaboren Transparenz zu demonstrieren, in denen die Produkte des Unternehmens auf Sicherheitslücken untersucht werden.
Die US-Regierung sieht in der Huawei-Hardware eine Bedrohung in Sachen Informationssicherheit und hat dabei unter anderem ihre militärischen Einrichtungen in den genannten Ländern im Sinn. Zwar verfügt das US-Militär über diverse selbst betriebene Kommunikationsnetze, ein Großteil des Datenverkehrs der US-Militärbasen im Ausland wird jedoch über kommerzielle Netze abgewickelt.
5G-Netze anfälliger für staatliche Eingriffe?
Auch der bevorstehende Aufbau kommerzieller 5G-Mobilfunknetze spielt dabei eine Rolle, da damit diverse Geräte als Teil des "Internet Of Things" (IoT) ins Internet gebracht werden sollen. Man befürchtet unter anderem, dass die chinesische Regierung die Produkte von Firmen wie Huawei nutzen könnte, um wichtige Infrastruktur künftig vom weltweiten Netz abzutrennen und sie somit als Teil ihrer "Cyber-Warfare" einzusetzen.So wird angenommen, dass Eingriffe durch chinesische Behörden letztlich zur Abschaltung großer Teile von 5G-Netzen führen könnten, auch weil chinesische Firmen gesetzlich dazu verpflichtet sind, Anordnungen der Regierung auch im Ausland umzusetzen. Aktuell verschickt die US-Regierung deshalb Notizen an ihre Vertretungen im Ausland, darunter Botschaften und ähnliche Einrichtungen, damit deren Mitarbeiter Druck auf die Partnerländer ausüben, um vor Huaweis Netzwerk-Produkten zu warnen.
In Deutschland hatte man damit offenbar bereits Erfolg, denn erst vor kurzem stimmten erste Politiker in die Warnungen vor Huaweis Netzwerktechnik mit ein. Huawei versucht mit der Einrichtung von Forschungslaboren Transparenz zu demonstrieren, in denen die Produkte des Unternehmens auf Sicherheitslücken untersucht werden.
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