Teardown von iFixit zeigt, wie sich RAM beim Mac Mini tauschen lässt
Die Reparaturprofis von iFixit haben den neuen Apple Mac Mini auseinandergenommen und berichten über ein paar interessante Veränderungen im Aufbau des kleinen Desktop PC: Dazu gehört, dass der Arbeitsspeicher sich nun im Grunde wieder einfach austauschen lässt.
Nach rund fünf Jahren hat Apple im vergangenen Monat einen überarbeiteten Mac Mini vorgestellt. Die Experten von iFixit haben sich nun ein Modell mit Intel Core i 3-Prozessor genommen und sich angeschaut, was Apple eigentlich genau am neuen Mac Mini verändert hat. Praktischerweise lässt sich der kleine Rechner problemlos mit handelsüblichen Werkzeugen öffnen und kein übermäßiger Einsatz von Kleber behindert die Demontage.
Einmal komplett zerlegt: Der neue Mac Mini wurde von iFixit genau begutachtet. Foto: iFixit
Zwar sind CPU und auch der Speicher am Logicboard verlötet, sodass ein einzelner Austausch nicht möglich ist, dafür kann man aber bei diesem Modell erstmals wieder den Arbeitsspeicher selbst austauschen oder bei Bedarf ersetzten lassen.
Das Teardown enthüllt ansonsten kaum große Überraschungen.
Bei der Reparierbarkeit zeigt sich der Mac Mini von seiner guten Seite. Abzüge gibt es zwar für die Verlötung von Speicherplatz und Prozessor, und dass wichtige Ports auch am Logicboard verlötet sind. Dafür hat Apple aber auf Standard-Tools zum Öffnen und auf wenig Kleber gesetzt, sodass iFixit dem Mac Mini respektable sechs von zehn Punkten in Sachen Reparierbarkeit gibt.
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Einmal komplett zerlegt: Der neue Mac Mini wurde von iFixit genau begutachtet. Foto: iFixit
Zwar sind CPU und auch der Speicher am Logicboard verlötet, sodass ein einzelner Austausch nicht möglich ist, dafür kann man aber bei diesem Modell erstmals wieder den Arbeitsspeicher selbst austauschen oder bei Bedarf ersetzten lassen.
Standard-SO-DIMMs
Apple greift hierbei auf Standard-SO-DIMMs zurück. Damit kann man sich theoretisch also bei der Bestellung eines neuen Mac Mini die teuren RAM-Module von Apple sparen. Die Aufstockung von 8 GB RAM auf 16 GB RAM kosten bei Apple 240 Euro, das Upgrade auf 32 GB gibt es für 720 Euro, 64 GB kosten 1680 Euro extra. Bei Anbietern wie OWC bekommt man dagegen die passenden 64 GB schon für rund 1000 Euro mit Versand.Das Teardown enthüllt ansonsten kaum große Überraschungen.
Bei der Reparierbarkeit zeigt sich der Mac Mini von seiner guten Seite. Abzüge gibt es zwar für die Verlötung von Speicherplatz und Prozessor, und dass wichtige Ports auch am Logicboard verlötet sind. Dafür hat Apple aber auf Standard-Tools zum Öffnen und auf wenig Kleber gesetzt, sodass iFixit dem Mac Mini respektable sechs von zehn Punkten in Sachen Reparierbarkeit gibt.
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