Apple hat gestern auch klammheimlich das MacBook Pro aufgestockt

Der Computerkonzern Apple hat sich bei seinem gestrigen Event zwar auf die drei grundlegend überarbeiteten Produkte MacBook Air, Mac Mini und iPad Pro konzentriert, doch sind das nicht die einzigen Neuerungen, die von dem Unternehmen nun eingeführt wurden. In aller Stille gab es nämlich auch noch Neues beim MacBook Pro.
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Eine offizielle und eigene Ankündigung gab es nicht, es wurden lediglich entsprechende Informationen auf der Konzern-Webseite hinzugefügt: Die Top-Modelle der Notebook-Linie gibt es demnächst auf Wunsch auch mit den neuen Vega-Grafikchips von AMD. Einen konkreten Termin, ab dem die entsprechenden Geräte lieferbar sind, gibt es noch nicht. Gegen Ende November soll es allerdings so weit sein.

Apple wird ausschließlich die MacBook Pros im 15-Zoll-Format mit der besseren Grafikoption anbieten. Interessenten können hier zwischen der Radeon Pro Vega 16 und der Radeon Pro Vega 20 wählen. Diese sind dann jeweils mit 4 Gigabyte separatem HBM2-Grafikspeicher ausgestattet. Gegenüber dem bisherigen Spitzenmodell sollen sich so Steigerungen der Grafikperformance um bis zu 60 Prozent erreichen lassen.

MacBook - MacBook ProMacBook - MacBook ProMacBook - MacBook ProMacBook - MacBook Pro

Preis noch unklar

Derzeit ist noch nicht bekannt, welcher Aufpreis zur Basis-Konfiguration beim Einbau eines Vega-Chips fällig wird. Das wird Apple wohl erst offenbaren, wenn die neuen Varianten zu bekommen sind. Die meisten Privatnutzer werden sich in dem Segment aber ohnehin nicht umschauen und für professionelle Nutzer, die den mobilen Rechner für Grafik- und Video-Editing verwenden, spielt der Preis meist nur eine untergeordnete Rolle.

Ohnehin geht Apple bei seinem Rechner-Lineup immer stärker in Richtung einer reinen Business-Zielgruppe. Das zeigt einerseits die weitere Aufrüstung des Mac Mini, als auch die Tatsache, dass im mobilen Bereich schlicht kein MacOS-System mehr im dreistelligen Preis-Bereich zu bekommen ist. Noch vor einiger Zeit hatte man Wert darauf gelegt, unter dem Tausend-Dollar-Punkt noch einige Nutzer mitzunehmen. Den Consumer-Bereich will man in Cupertino offensichtlich nur noch mit iOS-Systemen abdecken.
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