Ex-Microsoft-Chef: Chinas Windows-Piraterie kostet 10 Milliarden Dollar
Der frühere Microsoft-Chef Steve Ballmer ist zwar nicht mehr so oft im Zusammenhang mit dem Unternehmen zu sehen, meldet sich aber im Zuge von Interviews immer noch gern gewohnt meinungsstark zu Wort. Jetzt behauptet er, dass Microsoft jährlich mehr als 10 Milliarden Dollar durch die illegale Verwendung seiner Software in China verliert.
Im Interview mit dem Wirtschaftssender Fox Business erklärte Ballmer nun, dass Windows in China zwar von 90 Prozent aller Unternehmen verwendet werde, aber nur ein Prozent der Firmen tatsächlich auch dafür bezahlt. Der Diebstahl der Software müsse daher ein Ende haben, wobei Ballmer auch die Hilfe der US-Regierung fordert.
Er sei zwar von Natur aus für freien Handel, so Ballmer, doch der Umstand, dass die Regeln des freien Marktes in China nicht gelten würden, sei äußerst problematisch. Die US-Regierung müsse eigentlich eingreifen, nicht nur weil es sich dabei gewissermaßen um eine Frage der Außenpolitik handele, sondern auch weil die weitreichende Piraterie von Microsofts Software letztlich auch den Investoren des Unternehmens schade.
Ballmer ist der Meinung, dass Vertreter der US-Regierung Druck auf China ausüben müssten, damit dort wirksamere Maßnahmen gegen Software-Piraterie ergriffen werden. Aktuell würden Microsoft jährlich rund 10 Milliarden US-Dollar an potenziellen Gewinnen entgehen, weil selbst Firmen in China nicht für Windows-Lizenzen zahlen.
Von Trumps Zöllen hält der frühere Microsoft-Chef allerdings selbst wenig - er sei nicht sicher, ob Handelsbeschränkungen und hinderliche Zölle tatsächlich ein brauchbares Mittel gegen "Diebstahl" seien, heißt es bei Fox Business weiter. Die US-Regierung hat seit einigen Monaten diverse neue Abgaben auf Güter aus China eingeführt, die bisher aber wenig Wirkung zeigten, da die Importeure diverser Produkte die Kosten entweder auf die Verkaufspreise aufschlagen oder ihre Produktion in andere asiatische Länder verlagern.
Windows 10 FAQ Alle Fragen umfassend beantwortet
Er sei zwar von Natur aus für freien Handel, so Ballmer, doch der Umstand, dass die Regeln des freien Marktes in China nicht gelten würden, sei äußerst problematisch. Die US-Regierung müsse eigentlich eingreifen, nicht nur weil es sich dabei gewissermaßen um eine Frage der Außenpolitik handele, sondern auch weil die weitreichende Piraterie von Microsofts Software letztlich auch den Investoren des Unternehmens schade.
Ballmer ist der Meinung, dass Vertreter der US-Regierung Druck auf China ausüben müssten, damit dort wirksamere Maßnahmen gegen Software-Piraterie ergriffen werden. Aktuell würden Microsoft jährlich rund 10 Milliarden US-Dollar an potenziellen Gewinnen entgehen, weil selbst Firmen in China nicht für Windows-Lizenzen zahlen.
Von Trumps Zöllen hält der frühere Microsoft-Chef allerdings selbst wenig - er sei nicht sicher, ob Handelsbeschränkungen und hinderliche Zölle tatsächlich ein brauchbares Mittel gegen "Diebstahl" seien, heißt es bei Fox Business weiter. Die US-Regierung hat seit einigen Monaten diverse neue Abgaben auf Güter aus China eingeführt, die bisher aber wenig Wirkung zeigten, da die Importeure diverser Produkte die Kosten entweder auf die Verkaufspreise aufschlagen oder ihre Produktion in andere asiatische Länder verlagern.
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