Vodafone startet die ersten 5G-Sendemasten im Live-Betrieb

Vom Provider Vodafone ist in dieser Woche der erste 5G-Mobilfunkmast in Betrieb genommen worden. Allerdings heißt das jetzt nicht gleich schnelles mobiles Internet für private Smartphone-Nutzer, denn es gibt noch keine entsprechenden Geräte, die den schnellen Standard unterstützen.
Logo, Vodafone, Ifa, IFA 2014, Fahnen
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Deshalb startet Vodafone das 5G-Engagement nun vorerst nur für Pilotprojekte im Automobilbereich und für den Bahnverkehr. Die ersten 5G-Partner von Vodafone sind die Deutsche Bahn, die E-Kleinbus-Pioniere e.GO, Audi sowie Continental. Auf einem über 400.000 Quadratmeter großen Testgelände bei Aldenhoven in der Nähe von Aachen wurde dafür der erste 5G-Sendemast in das Live-Netz des Düsseldorfer Telekommunikationskonzerns mit aufgenommen.

Schnelles Netz für Echtzeitreaktionen

Bis 5G-fähige Endgeräte bei den Endverbrauchern ankommen, wird 5G damit erst mal für die Industrie zum Einsatz kommen. So unterstützt das schnelle 5G-Netz beispielsweise die KI-gesteuerte Erkennungssoftware der Bahn, mit der Züge künftig Hindernisse und Gefahren auf den Gleisen selbstständig erkennen und darauf reagieren sollen. Dort ist eine schnelle Reaktion gefragt und damit auch eine schnelle Internetverbindung. Die Bahn hat dafür eine Teststrecke der Erzgebirgsbahn zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg aufgebaut, Vodafone unterstützt mit einer 5G-Sendeanlage. Vodafone 5GDie Teststrecke 5G Mobility Lab in Aldenhoven Ein weiteres Beispiel für die Nutzung von 5G ist das 5G Mobility Lab in Aldenhoven.

"Hier entsteht die Zukunft für den Straßenverkehr. Gemeinsam mit den Automobilern optimieren wir 5G hier für die Anforderungen der Branche. Wir bringen das Netz in Einklang mit anderen Zukunftstechnologien für das Auto", so Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter.

Das 5G Mobility Lab besteht dabei schon seit über einem Jahr. "Per Mobilfunk sprechen Autos hier miteinander", informiert Vodafone.

Konkret heißt das, dass Vodafone mit Audi und Continental den Datenaustausch in Echtzeit für Sicherheitssysteme und autonome Fahrzeuge testet.

Unter anderem arbeitet man an einem 5G Stau-Warner und an einem 5G-Schutzschild für die Erkennung von Fußgängern und Radfahrern im Straßenverkehr.

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