Vollgas: EA setzt mehr als 1000 Entwickler auf Cloud Gaming an
Ken Moss, Technikchef bei Electronic Arts (EA), hat mit Project Atlas eine Gaming-Umgebung angekündigt, bei der Spiele nicht mehr auf den Datenträgern der Spieler gespeichert sind, sondern von EA-Servern gestreamt werden. Nach Angaben des Publishers sind Dutzende an EA-Studios weltweit am Projekt beteiligt.
Hinter Project Atlas steht die nicht ganz neue Idee, Spiele in Zukunft auf den Servern des Publishers anzubieten, statt sie physisch oder per Download zu vertreiben.
Schon jetzt sei es laut Moss möglich, Top-Spiele ohne merkliche Verzögerung zu streamen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Bei einem Stream sind natürlich die Hardwareanforderungen an die Endgeräte viel geringer.
"Das Paradoxe ist doch, dass der Aufwand einer Spieleproduktion mit jedem Generationswechsel proportional teurer wird, je mehr man von diesen Innovationen profitiert", sagt Moss. "Ohne signifikante Automation wird es fast unvertretbar, die Größe der derzeitigen Spiele noch weiter zu erhöhen, weil sich die Anforderungen an Entwicklungsstunden und Kosten nicht rechnen."
So würden bei einem Open-World-Spiel typischerweise zu Hochzeiten mehr als 50 Grafiker nur an der Erstellung der Gegenstände im Spiel arbeiten. Mit intelligenten Entwicklungswerkzeugen könne man, so hofft Ken Moss, zum Beispiel bei der sinnvollen automatisierten Verteilung von Gegenständen in 3D-Welten erheblich Entwicklungszeit einsparen.
Die Rechenpower bleibt bei den Spieleschmieden
"Wenn wir über Cloud Gaming sprechen, dann beziehen wir uns mehr auf ein Spiel, das auf einem EA-Server läuft und nicht auf dem PC oder dem Mobilgerät des Spielers", erklärt Ken Moss. "Der Spieler kommt dazu, indem er einen sparsamen Client installiert, mit dem man auf die EA-Server kommt, wo die Spiele laufen."Schon jetzt sei es laut Moss möglich, Top-Spiele ohne merkliche Verzögerung zu streamen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Bei einem Stream sind natürlich die Hardwareanforderungen an die Endgeräte viel geringer.
Künstliche Intelligenz als Kernforschung
Für Ken Moss gehört aber auch die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz zur wichtigen Aufgabe von Project Atlas. So erwartet er in Zukunft Nichtspieler-Charaktere, die sich im Verhalten nicht vom Menschen unterscheiden. Aber auch die Entwicklung von Spielen erfordert nach Auffassung des EA-Technikchefs mehr und mehr Automation."Das Paradoxe ist doch, dass der Aufwand einer Spieleproduktion mit jedem Generationswechsel proportional teurer wird, je mehr man von diesen Innovationen profitiert", sagt Moss. "Ohne signifikante Automation wird es fast unvertretbar, die Größe der derzeitigen Spiele noch weiter zu erhöhen, weil sich die Anforderungen an Entwicklungsstunden und Kosten nicht rechnen."
So würden bei einem Open-World-Spiel typischerweise zu Hochzeiten mehr als 50 Grafiker nur an der Erstellung der Gegenstände im Spiel arbeiten. Mit intelligenten Entwicklungswerkzeugen könne man, so hofft Ken Moss, zum Beispiel bei der sinnvollen automatisierten Verteilung von Gegenständen in 3D-Welten erheblich Entwicklungszeit einsparen.
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