Passcode-Umgehung: iOS 12.0.1 lässt sich immer noch austricksen
Mit etwas Trickserei kann man auch bei iOS 12.0.1 den Sperrbildschirm austricksen und auf Fotos zugreifen. Entdeckt hatte das ein findiger Nutzer. Ob Apple die Schwachstelle schließen kann, ist unklar, denn es handelt sich nicht um eine Sicherheitslücke im eigentlichen Sinne.
Apples iOS hat eine Schwachstelle, die es Unbefugten erlaubt auch bei eingeschalteter Bildschirmsperre auf die Fotos des Nutzers zuzugreifen. Das berichtet das Online-Magazin iPhone Ticker. Im Grunde handelt es sich bei der Umgehung um einen alten "Fehler", der so in der Form schon einige Male Schlagzeilen machte. Schon im Jahr 2016 machte ein sehr ähnliches Proof-of-Concept von sich reden, der den Zugriff auf persönliche Daten erlaubte. Dabei wird jetzt, wie schon vor zwei Jahren, die iOS-Sprachausgaben-Funktion VoiceOver und der Sprachassistent Siri zum Mithelfer.
Der Entdecker des Problems, Jose Rodriguez, hat das Ganze in einem Video demonstriert.
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Der Ablauf startet mit einem Anruf auf dem Zielgerät, dann wird Siri aufgerufen und schließlich die Messages-App. Nach Apples Sicherheits-Politik dürfte kein Zugriff ohne die Freigabe des Geräts erfolgen, also nicht ohne Face ID, Fingerprint oder Eingabe eines Codes.
In diesem Falle wird aber zu keinem Zeitpunkt die Eingabe angefragt, da Apple auch die Funktion anbietet, dass man direkt auf Nachrichten antworten kann. Normalerweise kommt man damit aber allein nicht auf sensible Daten. Hier kommt erst die Funktion VoiceOver zum Einsatz.
iOS-Nutzer können dieses Einfallstor schließen, wenn sie in den Grundeinstellungen zwei Punkte deaktivieren, und zwar "Siri im Sperrzustand erlauben" und "Mit Nachricht antworten", meint Rodriguez.
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Der Entdecker des Problems, Jose Rodriguez, hat das Ganze in einem Video demonstriert.
Auf YouTube ansehenViel Klickerei, um zum Ziel zu kommen
Wie Rodriguez erklärte, muss man für die Umgehung des Apple Speerbildschirms eine recht lange Liste an Schritten ausführen, um letztendlich auf die privaten Fotos auf dem iPhone oder iPad zuzugreifen.Der Ablauf startet mit einem Anruf auf dem Zielgerät, dann wird Siri aufgerufen und schließlich die Messages-App. Nach Apples Sicherheits-Politik dürfte kein Zugriff ohne die Freigabe des Geräts erfolgen, also nicht ohne Face ID, Fingerprint oder Eingabe eines Codes.
In diesem Falle wird aber zu keinem Zeitpunkt die Eingabe angefragt, da Apple auch die Funktion anbietet, dass man direkt auf Nachrichten antworten kann. Normalerweise kommt man damit aber allein nicht auf sensible Daten. Hier kommt erst die Funktion VoiceOver zum Einsatz.
iOS-Nutzer können dieses Einfallstor schließen, wenn sie in den Grundeinstellungen zwei Punkte deaktivieren, und zwar "Siri im Sperrzustand erlauben" und "Mit Nachricht antworten", meint Rodriguez.
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