Microsoft: Erste Teile des Minecraft-Quellcodes sind jetzt Open Source
Microsoft hat einen weiteren etwas überraschenden Schritt im Umgang mit dem populären Spiel Minecraft gestartet. Jetzt veröffentlichte der Redmonder Software-Konzern einen Teil der Quellcodes unter einer Open Source-Lizenz und bietet sie damit anderen Spiele-Entwicklern zur freien Nutzung an.
Konkret geht es hier um zwei größere Bibliotheken, die dem Kern von Minecraft entstammen. In einem Fall handelt es sich um eine Library namens "Brigadier". Diese dient als Parser für diverse Kommandos innerhalb des laufenden Programms und stellt damit ein zentrales Bindeglied zwischen Anwender und der Gaming-Engine dar.
Die zweite Bibliothek "DataFixerUpper" dient einer Aufbereitung der anfallenden Daten, damit diese ein einheitliches Niveau haben. Das ist insbesondere dann notwendig, wenn im Falle von Minecraft Anwender mit verschiedenen Versionen des Games miteinander spielen wollen. Hier muss natürlich gewährleistet sein, dass die dabei anfallenden Informationen bei allen Nutzern auf einem einheitlichen Stand sind.
Für die Bereitstellung der beiden Bibliotheken hat sich Microsoft für MIT-Lizenzen entschieden. Diese geben ziemlich weite Spielräume. Externe Entwickler können darüber gern eigene Beiträge zur Weiterentwicklung der Codes einbringen. Das ist hier aber keine Pflicht. Ebenso gut kann die Software einfach für eigene Projekte - auch kommerzielle - genutzt und modifiziert werden.
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Die zweite Bibliothek "DataFixerUpper" dient einer Aufbereitung der anfallenden Daten, damit diese ein einheitliches Niveau haben. Das ist insbesondere dann notwendig, wenn im Falle von Minecraft Anwender mit verschiedenen Versionen des Games miteinander spielen wollen. Hier muss natürlich gewährleistet sein, dass die dabei anfallenden Informationen bei allen Nutzern auf einem einheitlichen Stand sind.
Freie Lizenzen gewählt
Die beiden Bibliotheken entstammen der Java-basierten Ausgabe des Spiels. Beide sind ab sofort über das GitHub-Portal der Entwicklerfirma Mojang zu finden, die vor einigen Jahren von Microsoft übernommen wurde. Seitens des Anbieters gibt es auch die Zusicherung, dass in Zukunft noch weitere Teile des Minecraft-Codes offengelegt werden sollen - welche das sind und wann man mit entsprechenden Schritten rechnen kann, ist aktuell noch unklar.Für die Bereitstellung der beiden Bibliotheken hat sich Microsoft für MIT-Lizenzen entschieden. Diese geben ziemlich weite Spielräume. Externe Entwickler können darüber gern eigene Beiträge zur Weiterentwicklung der Codes einbringen. Das ist hier aber keine Pflicht. Ebenso gut kann die Software einfach für eigene Projekte - auch kommerzielle - genutzt und modifiziert werden.
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