Hayabusa2-Mission: Zwei Lander hüpfen ab heute über einen Asteroiden
Wieder einmal steht die Menschheit kurz davor, einem Objekt im fernen Weltraum einen direkten Besuch abzustatten. Die japanische Raumsonde Hayabusa2 wurde heute unmittelbar über die Oberfläche des Asteroiden Ryugu gesteuert, um zwei Lander abzusetzen. Nach der Landung gehen sie per Sprung-Antrieb auf Erkundungstour. Auch der weitere Verlauf ist spektakulär.
Zwei kleine Rover...
...hüpfen über Ryugu
Im ersten Schritt musste dafür die Raumsonde selbst auf einen Kurs gebracht werden, der sie laut Bericht des BBC nur rund 60 Meter an der Oberfläche des Asteroiden vorbeiführt. Im richtigen Moment wurden dann die beiden Lander aus ihrem rund 3,3 Kilogramm schweren Schutzbehälter an der Unterseite der Muttersonde ausgeklinkt. Da Ryugu nur über wenig Schwerkraft verfügt, werden die Roboter laut japanischer Weltraumagetur JAXA langsam zur Oberfläche absinken und dort im Laufe des Tages ankommen.
Einmal gelandet werden die Roboter eine erste Untersuchung der Oberfläche des Asteroiden vornehmen. Das Besondere: Mit kleinen Impulsen soll es den Sonden möglich sein, sich im weiteren Verlauf der Mission hüpfend über die Oberfläche des Asteroiden zu bewegen. Dafür ist im Inneren eine motorbetriebene Masse verbaut, die dank Rotation den Lander fortbewegt. Die beiden Rover verfügen über Weitwinkel- und Stereo-Kameras, um Eindrücke der Oberfläche festhalten zu können. Mit kleinen Sensoren rund um den Rover kann die Oberflächentemperatur bestimmt werden.
Der Rover knippst
...mitten im Sprung
Im weiteren Missionsverlauf soll die Muttersonde dann bei einem unmittelbaren Vorbeiflug an der Oberfläche selbst Proben von Felsgestein einfangen. Dabei plant die japanische Weltraumagentur, durch Projektil-Geschosse Bodenproben von der Oberfläche zu lösen und diese mit einer Art Saugrüssel an Bord der Raumsonde Hayabusa-2 zu holen. Im Dezember 2019 soll Hayabusa2 dann Ryugu verlassen und mit den Proben bis zum Jahr 2020 zur Erde zurückkehren.
Eine Mission, die nach echtem Spaß für die Lander klingt
Nachdem Hayabusa2 den Asteroiden Ryugu jetzt schon seit seiner Ankunft im Juni dieses Jahres aus der Entfernung untersucht hat, ist die Mission heute in seine nächste spannende Phase eingetreten. Die japanische Raumsonde hat insgesamt drei Landesonden an Bord, von denen sich zwei heute im heiklen Außeneinsatz beweisen müssen.
Zwei kleine Rover...
...hüpfen über Ryugu
Im ersten Schritt musste dafür die Raumsonde selbst auf einen Kurs gebracht werden, der sie laut Bericht des BBC nur rund 60 Meter an der Oberfläche des Asteroiden vorbeiführt. Im richtigen Moment wurden dann die beiden Lander aus ihrem rund 3,3 Kilogramm schweren Schutzbehälter an der Unterseite der Muttersonde ausgeklinkt. Da Ryugu nur über wenig Schwerkraft verfügt, werden die Roboter laut japanischer Weltraumagetur JAXA langsam zur Oberfläche absinken und dort im Laufe des Tages ankommen.
Einmal gelandet werden die Roboter eine erste Untersuchung der Oberfläche des Asteroiden vornehmen. Das Besondere: Mit kleinen Impulsen soll es den Sonden möglich sein, sich im weiteren Verlauf der Mission hüpfend über die Oberfläche des Asteroiden zu bewegen. Dafür ist im Inneren eine motorbetriebene Masse verbaut, die dank Rotation den Lander fortbewegt. Die beiden Rover verfügen über Weitwinkel- und Stereo-Kameras, um Eindrücke der Oberfläche festhalten zu können. Mit kleinen Sensoren rund um den Rover kann die Oberflächentemperatur bestimmt werden.
Mission bleibt spannend
Auch der weitere geplante Verlauf der Hayabusa2 Mission verspricht spannend zu werden. Am 3. Oktober soll der dritte Lander mit dem Namen Mascot ausgeklinkt werden, der in Zusammenarbeit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLRZ) und der französischen Weltraumagentur (CNES) entwickelt wurde.
Der Rover knippst
...mitten im Sprung
Im weiteren Missionsverlauf soll die Muttersonde dann bei einem unmittelbaren Vorbeiflug an der Oberfläche selbst Proben von Felsgestein einfangen. Dabei plant die japanische Weltraumagentur, durch Projektil-Geschosse Bodenproben von der Oberfläche zu lösen und diese mit einer Art Saugrüssel an Bord der Raumsonde Hayabusa-2 zu holen. Im Dezember 2019 soll Hayabusa2 dann Ryugu verlassen und mit den Proben bis zum Jahr 2020 zur Erde zurückkehren.
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