E-Transport: So stellt sich Mercedes den modularen Stadtverkehr vor
Ein System, das den gesamten Personen- und Warentransport in einer Stadt mit autonomen Fahrzeugen abwickeln kann, ist noch reine Zukunftsmusik. Mercedes hat jetzt vor der IAA für Nutzfahrzeuge einen Einblick gewährt, wie man sich eine solche Zukunft vorstellen könnte. Das wichtigste Stichwort der "Mercedes Vision Urbanetic": Modularität.
Eine Basis, verschiedene Module
Als Basis des Systems ersinnen die Studienmacher eine Plattform, die als flexibles Antriebsmodul für verschiedene Nutzungsszenarien dient. Im Konzept bringt der Unterbau neben der Batterie auch den Antrieb und die gesamte Fahrwerkstechnik mit. Durch wenige Handgriffe soll diese Basis dann mit einem Cargo- oder Personen-Modul ausgerüstet werden können - Mercedes überträgt hier sozusagen die alte Idee der Wechselaufbauten für Lastwagen auf ein kleines, modulares Stadtfahrzeug.
"Beim Vision Urbanetic handelt es sich um ein völlig neues Mobilitätskonzept, das konsequent auf die tatsächlichen Bedarfe sowie auf Effizienz und Nachhaltigkeit ausgelegt ist", so Gerd Reichenbach, Leitung Strategie bei Mercedes Vans, laut dem Bericht von heise. Wie Reichenbach weiter beschreibt, könne die Flotte im Berufsverkehr verstärkt mit Modulen für den Personentransport bestückt werden. "In anderen Zeiten wird das System mit dem Cargo-Modul (...)mehrheitlich für den Warentransport genutzt", so der Mercedes-Manager.
Eine Stadt, ganz viele verschiedene Fahrzeug-Module
Vollautonome Fahrzeuge und vernetzte Fahrzeugflotten sind zwar aktuell Gegenstand vieler Konzepte, bis sich solche Systeme ihren Weg in den Alltag bahnen, werden aber wohl noch viele Jahre vergehen. Das hält Entwickler aber natürlich nicht davon ab, schon jetzt einmal einen weiten Blick vorauszuwerfen. Mercedes hat jetzt im Vorfeld der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover die Konzeptstudie "Vision Urbanetic" vorgestellt, die ein vollautonomes Fahrzeugsystem für die Stadt beschreibt, das neben Personen- auch den Warenverkehr mit einbezieht.
Eine Basis, verschiedene Module
Als Basis des Systems ersinnen die Studienmacher eine Plattform, die als flexibles Antriebsmodul für verschiedene Nutzungsszenarien dient. Im Konzept bringt der Unterbau neben der Batterie auch den Antrieb und die gesamte Fahrwerkstechnik mit. Durch wenige Handgriffe soll diese Basis dann mit einem Cargo- oder Personen-Modul ausgerüstet werden können - Mercedes überträgt hier sozusagen die alte Idee der Wechselaufbauten für Lastwagen auf ein kleines, modulares Stadtfahrzeug.
"Beim Vision Urbanetic handelt es sich um ein völlig neues Mobilitätskonzept, das konsequent auf die tatsächlichen Bedarfe sowie auf Effizienz und Nachhaltigkeit ausgelegt ist", so Gerd Reichenbach, Leitung Strategie bei Mercedes Vans, laut dem Bericht von heise. Wie Reichenbach weiter beschreibt, könne die Flotte im Berufsverkehr verstärkt mit Modulen für den Personentransport bestückt werden. "In anderen Zeiten wird das System mit dem Cargo-Modul (...)mehrheitlich für den Warentransport genutzt", so der Mercedes-Manager.
Neue Möglichkeiten
Gerade beim Warentransport in Städten sieht Mercedes hier noch größere Vorteile, da das System durch den "nahezu lautlosen Elektroantrieb auch Spät- oder Nachtanlieferung möglich mache. In seinem Konzept könnte das Fahrzeug je nach Modul bis zu zehn Europaletten aufnehmen. Bei der Personenbeförderung sollen bis zu 12 Passagiere mit einem Fahrzeug fahren können.
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