iPhone-Produktion: Apple-Lieferant TSMC vom Computervirus betroffen
Ein Computervirus hat laut einem Medienbericht am Freitagabend mehrere Fabriken der Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) lahmgelegt. Bei TSMC läuft aktuell die Chip-Herstellung für die in Kürze startende neue iPhone-Generation auf Hochtouren.
Das taiwanesische Unternehmen kämpft derzeit mit einer seiner schwersten Störungen, die man bisher in der Zuliefererbranche kannte. Wie Nikkei Asia Review berichtet, soll soweit aktuell bekannt ist, mehr als nur eine Fabrik betroffen sein. Das Unternehmen selbst hat sich dazu noch nicht geäußert, bestätigte aber, dass es Ausfälle aufgrund eines Computer-Virus gibt, der einige der Herstellungs-Linien befallen hat.
TSMC ist der einzige Hersteller des iPhone-Hauptprozessors. Jetzt im August dürfte damit die Massenfertigung für die im September erwarteten neuen Apple iPhone-Modelle auf Hochtouren laufen. Wie schwer der Virus nun TSMC trifft, kann man derzeit noch gar nicht sagen. Bekannt ist nur, dass das Unternehmen die Produktion stoppte und aller Voraussicht nach nicht vor Sonntag wieder neustarten will. Um welche Produktionszweige es sich dabei handelt ist unklar. TSMC wollte sich bisher nicht dazu äußern, ob iPhone-Fertigungslinien betroffen sind.
Wie TSMC gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, soll es sich nicht um einen Hackerangriff handeln. TSMC arbeitet jetzt an Lösungen, erklärte ein offizieller Sprecher. Der Grad der Infektion sei von Fabrik zu Fabrik unterschiedlich, so dass man sich jetzt erst einmal ein genaues Bild vor Ort machen müsse, um die Situation beurteilen zu können. Am Montag will der Konzern weitere Informationen an die Presse herausgeben.
Es ist das erste Mal, dass ein Virus eine TSMC-Einrichtung komplett zum Erliegen brachte und auch das erste Mal, dass die iPhone-Produktion von einem derartigen Vorfall betroffen sein soll. Im vergangenen Jahr machten die WannaCry-Cyberangriffe vor sich reden, bei denen Unternehmen auf der ganzen Welt gezwungen wurden, den Betrieb einzustellen.
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Wie TSMC gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, soll es sich nicht um einen Hackerangriff handeln. TSMC arbeitet jetzt an Lösungen, erklärte ein offizieller Sprecher. Der Grad der Infektion sei von Fabrik zu Fabrik unterschiedlich, so dass man sich jetzt erst einmal ein genaues Bild vor Ort machen müsse, um die Situation beurteilen zu können. Am Montag will der Konzern weitere Informationen an die Presse herausgeben.
Es ist das erste Mal, dass ein Virus eine TSMC-Einrichtung komplett zum Erliegen brachte und auch das erste Mal, dass die iPhone-Produktion von einem derartigen Vorfall betroffen sein soll. Im vergangenen Jahr machten die WannaCry-Cyberangriffe vor sich reden, bei denen Unternehmen auf der ganzen Welt gezwungen wurden, den Betrieb einzustellen.
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