Apples Sensorautos: Konzern gibt erstmals Einblick in Technik & Aufbau

Apple, Kartendienst, Kartenmaterial, Apple Maps Bildquelle: TechChrunch
Um bei Navigationsdaten und Umgebungsdiensten nicht von anderen Unternehmen abhängig zu sein, sammelt Apple mit eigenen Fahrzeugen seit 2015 Daten. Jetzt hat der Konzern erstmals Einblick in die Technik und den Aufbau der Erfassungs-Fahrzeuge gewährt, die neben Kameras noch viele weitere Sensoren für die Erfassung der Umgebung mitbringen.

Der fahrende Scanner für detaillierte Umgebungserfassung

Dass sich Apple zum Start von Apple Maps nicht mit Ruhm bekleckert hat, ist Teil der IT-Geschichte. Seitdem hat der Konzern viel in der Verbesserung des Dienstes investiert und schickt seit mindestens 2015 auch eigene Fahrzeuge auf die Straße, die Daten unter anderem für Maps erfassen sollen. TechCrunch hatte jetzt erstmals die Gelegenheit, in einem solchen Erfassungfahrzeug des Konzerns mitzufahren und mehr über deren Technik zu erfahren.
Apple Maps VehiclesErstmals erlaubt Apple... Apple Maps Vehicles...einen Blick in seine Maps-Autos
So findet sich in den Fahrzeugen weit mehr als nur der auf den ersten Blick erkennbare Aufbau für GPS und Kameras. Auf dem Dach hat Apple außerdem auch noch an jeder Ecke ein LIDAR-Array platziert, die eine räumliche Erfassung der Umgebung möglich machen. Diese Daten werden dann mit den Aufnahmen der insgesamt acht Kameras zu einer hochauflösenden Aufnahme der Umgebung zusammengefügt, die auch die erfassten Informationen zur Entfernung von Objekten enthält.

Mit an Bord ist außerdem ein festmontierter Mac Pro, der in Verbindung mit einem SSD-Array steht. Interessantes Detail: Die Kartenerfassungssoftware selbst läuft laut TechChrunch auf einem iPad, das per USB mit dem Rest der Anlage verbunden ist. Bei den Fahrten ist neben dem Fahrer auch ein weiterer Mitarbeiter an Bord, der die Erfassung überwacht. Pro Fahrt kommen so "tausende Bilder und eine 3D-Punktwolke" zusammen.

Verschlüsselung auf dem Weg

Um dem Datenschutz gerecht zu werden, legt Apple diese nach eigenen Angaben nur verschlüsselt auf den SSDs ab. Diese werden dann wiederum zu einem Rechenzentrum des Konzern gebracht, wo eigens entwickelte Algorithmen personenbezogene Daten wie Gesichter oder Kennzeichen entfernen. Ein Zugriff von Software auf das Rohmaterial soll ausgeschlossen sein, auch Techniker hätten keine Möglichkeit, dieses zu sichten. Wie diese Daten ihren Einsatz finden sollen, erfahrt ihr in unserem Artikel "Von Grund auf neu: Apple Maps soll besser werden". Apple, Kartendienst, Kartenmaterial, Apple Maps Apple, Kartendienst, Kartenmaterial, Apple Maps TechChrunch
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