Kleine Entwickler bedroht:
Android App-Downloads massiv eingebrochen
Eine Anpassung des Darstellungs- und Suchverfahrens im Google Play Store hat bei kleinen Entwicklern offenbar für massive Einbrüche bei den Downloadzahlen gesorgt - in einzelnen Fällen um bis zu 95 Prozent. Der Vorwurf der Betroffenen: Google gibt großen Entwicklern den Vorzug, der Konzern nennt "Qualität von Apps" als wichtigstes Kriterium für die neue Einordnung.
Wie heise in seinem Bericht schreibt, sorgen diese Anpassungen jetzt bei vielen Entwicklern für massive Einbrüche der Neuinstallationen ihrer Anwendungen. In dutzenden Mails sollen die Betroffenen darüber geklagt haben, dass sie bis zu 95 Prozent weniger neue App-Nutzer verzeichnen können als vor der Anpassung - für kleinere Entwickler sind solch massive Einbrüche natürlich schnell mit einer Bedrohung der Lebensgrundlage verbunden.
Viele Entwickler sind auf die Werbeeinnahmen angewiesen, die durch die Nutzung der Apps erzielt werden. Gegenüber heise sprechen Betroffene deswegen von "existenzgefährdenden Ausmaßen", ein Entwickler macht klar, dass hier nach seiner Ansicht schnell Änderungen nötig sind, um nicht viele kleine Entwickler zu verlieren: "Wenn diese Situation anhält, wird meine Firma schließen und 15 Angestellte ihren Arbeitsplatz verlieren", zitiert heise.
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Im Play Store werden Apps jetzt anders positioniert
Die gute Positionierung von Apps im Play Store ist eines der wichtigsten Kriterien für viele Downloads. Die Regel ist hier sehr einfach: Wer nicht schnell gefunden wird, wird von den meisten Nutzern auch nicht wahrgenommen. Genau in dieser Hinsicht sind seit dem 20. Juni laute Klagen aus der Entwicklergemeinde Richtung Google zu hören. An diesem Tag traten Änderungen der Darstellungs- und Suchverfahren im Google Play Store in Kraft, die auch dafür sorgen, dass die Empfehlungen von Google anders gewichtet werden als bisher. Infografik: Darum löschen Benutzer Apps vom Handy
Wie heise in seinem Bericht schreibt, sorgen diese Anpassungen jetzt bei vielen Entwicklern für massive Einbrüche der Neuinstallationen ihrer Anwendungen. In dutzenden Mails sollen die Betroffenen darüber geklagt haben, dass sie bis zu 95 Prozent weniger neue App-Nutzer verzeichnen können als vor der Anpassung - für kleinere Entwickler sind solch massive Einbrüche natürlich schnell mit einer Bedrohung der Lebensgrundlage verbunden.
Viele Entwickler sind auf die Werbeeinnahmen angewiesen, die durch die Nutzung der Apps erzielt werden. Gegenüber heise sprechen Betroffene deswegen von "existenzgefährdenden Ausmaßen", ein Entwickler macht klar, dass hier nach seiner Ansicht schnell Änderungen nötig sind, um nicht viele kleine Entwickler zu verlieren: "Wenn diese Situation anhält, wird meine Firma schließen und 15 Angestellte ihren Arbeitsplatz verlieren", zitiert heise.
Google bezieht Stellung
Google hat sich seit Inkrafttreten der Änderungen jetzt erstmals zu den lauten Klagen der Entwickler zu Wort gemeldet. So bestätigt ein Sprecher, dass der Konzern "die Such- und Entdeckungsalgorithmen" des Google Play Stores angepasst hat. Am 20. Juni will Google dann die Gewichtung der Empfehlungen entsprechend angepasst haben. "Das führt dazu, dass qualitativ hochwertigere Titel häufiger im Play Store angezeigt werden, was das Erlebnis und die Bindung der Nutzer verbessert. Das wiederum hilft auch Entwicklern", so der Konzern zu seinen Motiven. Man darf gespannt sein, wie sich diese Situation in den nächsten Wochen entwickelt.Download BlueStacks - Android-Apps unter Windows nutzen
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