Intel trödelt bei neuen CPUs: Laptop-Hersteller sehen für 2018 schwarz

Intel, Prozessor, Cpu, Chip, Chipsatz Bildquelle: Intel
Intels Probleme bei der Produktion der nächsten Generation von Core-Prozessoren bereitet den Geräteherstellern derzeit offenbar große Sorgen. Der Halbleitergigant ist anscheinend nicht in der Lage, seine neuen Notebook-Prozessoren in den geplanten Stückzahlen zur erwarteten Zeit zu liefern - die Hersteller fürchten deshalb um ihre Umsätze im Weihnachtsgeschäft. Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf seine normalerweise recht zuverlässigen Quellen aus der Lieferkette berichtet, kann Intel offenbar erst ab dem nächsten Jahr seine neue CPU-Palette für leistungsfähigere Notebooks liefern. Für die Gerätehersteller fällt damit das wichtigste Argument bei der Vermarktung ihrer Geräte weg, so dass die Stückzahlen wohl weiter sinken werden.


Dem Vernehmen nach verpasst Intel die Einführung der neuen Core-Prozessoren rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2018, so dass die Hersteller nicht mit der neuen Hardware werben können, um die Verkäufe ihrer Notebooks anzukurbeln. Die Erwartungen für die Verkaufszahlen im Jahr 2018 werden deshalb bereits zurückgeschraubt, worunter natürlich auch die Zulieferer für Komponenten und Bauteile zu leiden haben.

Den Herstellern wie etwa Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo bleibt somit für den weiteren Verlauf des Jahres wenig anderes übrig als weiter auf die Vermarktung hochpreisiger Notebooks für Gaming-Fans und Business-Kunden zu setzen. Gleichzeitig dürften sie versuchen, die Preise für Endkundenorientierte Notebooks weiter zu drücken, um so den Absatz anzukurbeln.

Die Integration neuer Features und innovativer Neuerungen, die eigentlich im Zuge der Einführung von Intels neuen Notebook-SoCs geplant war, verzögert sich dabei gleichzeitig. Aktuell sollen Forschung und Entwicklung bei den in Taiwan ansässigen Herstellern aus diesem Grund praktisch vollkommen eingestellt worden sein - warum investieren, wenn man eh nicht die nötigen Prozessoren bekommt?

Für den Gesamtmarkt bedeuten die Verzögerungen bei Intel wohl, dass die Verkaufszahlen von Notebooks im Jahresvergleich gegenüber 2017 erneut fallen werden, wobei der Abwärtstrend nach Meinung der Marktbeobachter auch noch bis ins Jahr 2019 hinein anhalten dürfte. Intel, Prozessor, Cpu, Chip, Chipsatz Intel, Prozessor, Cpu, Chip, Chipsatz Intel
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