Aufwind für Patenttrolle: Apple soll über halbe Milliarde Dollar zahlen
Es ist selten, aber es passiert: In einem Streit um vermeintlichen Schadensersatz kann sich dann doch mal ein so genannter Patenttroll gegen einen großen IT-Konzern durchsetzen. Und angesichts des Betrages, den Apple auch nach der Entscheidung einer weiteren Gerichtsinstanz an VirnetX zahlen soll, dürfte die Masche wieder ordentlich Aufwind bekommen.
Die beiden Parteien streiten sich inzwischen seit dem Jahr 2010 vor mehreren Gerichten. Am Ausgang ändern aber scheinbar alle neuen Anläufe der Apple-Anwälte nichts. Der kalifornische Konzern soll Schadensersatz an den Patenttroll zahlen, weil wohl Patentrechte missachtet wurden. Die Summe, um die es dabei geht, liegt inzwischen bei 502,6 Millionen Dollar, berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.
Die Entscheidung eines Bundesgerichtes in Texas ließ nun den Aktienkurs von VirnetX in die Höhe schnellen. Kein Wunder - immerhin lebt das Unternehmen im Wesentlichen davon, Patente zu verwalten und diese durch solche Verfahren zu vergolden. Da ist die nun ergangene Entscheidung für die Firmenkasse ein warmer Geldregen. Im gesamten letzten Geschäftsjahr hatte das Unternehmen knapp über eine Million Dollar Umsatz verbucht.
In der Auseinandersetzung ging es um Patente, die gesicherte Kommunikationsverbindungen zwischen mobilen Endgeräten betreffen. VirnetX sah die Implementierung der Verbindungen in Apples iMassage, FaceTime und anderen Diensten durch die Schilderungen in der Patentschrift ziemlich gut beschrieben und konnte damit auch die jeweiligen Richter überzeugen.
VirnetX wurde einst aus einem Militärdienstleister ausgegründet - in der Hoffnung, dass der Bereich dann von Microsoft übernommen wird. Die Redmonder wandten sich dann aber lieber anderen Dingen zu und so blieb die Firma auf sich und ihren Patenten sitzen. Nachdem es in der letzten Zeit immer mehr Gegenwind gegen Patenttrolle gab, dürfte der Ausgang dieses Verfahrens nun aller Voraussicht nach dafür sorgen, dass ihre Methode wieder Aufwind bekommt und mehr Schadensersatzklagen zu erwarten sein werden.
Siehe auch: Apple darf "Patent-Troll" nicht als solchen bezeichnen
Die Entscheidung eines Bundesgerichtes in Texas ließ nun den Aktienkurs von VirnetX in die Höhe schnellen. Kein Wunder - immerhin lebt das Unternehmen im Wesentlichen davon, Patente zu verwalten und diese durch solche Verfahren zu vergolden. Da ist die nun ergangene Entscheidung für die Firmenkasse ein warmer Geldregen. Im gesamten letzten Geschäftsjahr hatte das Unternehmen knapp über eine Million Dollar Umsatz verbucht.
Apple juckt's wenig
Auf die Apple-Aktie hatte das ganze hingegen wenig Einfluss - denn der Konzern verfügt über solch hohe finanzielle Ressourcen, dass kaum damit zu rechnen ist, dass eine Zahlung in dieser Höhe die Geschäftstätigkeit irgendwie negativ beeinflussen würde. Allein im letzten Geschäftsquartal hat das Unternehmen immerhin rund 20 Milliarden Dollar Reingewinn erwirtschaftet.In der Auseinandersetzung ging es um Patente, die gesicherte Kommunikationsverbindungen zwischen mobilen Endgeräten betreffen. VirnetX sah die Implementierung der Verbindungen in Apples iMassage, FaceTime und anderen Diensten durch die Schilderungen in der Patentschrift ziemlich gut beschrieben und konnte damit auch die jeweiligen Richter überzeugen.
VirnetX wurde einst aus einem Militärdienstleister ausgegründet - in der Hoffnung, dass der Bereich dann von Microsoft übernommen wird. Die Redmonder wandten sich dann aber lieber anderen Dingen zu und so blieb die Firma auf sich und ihren Patenten sitzen. Nachdem es in der letzten Zeit immer mehr Gegenwind gegen Patenttrolle gab, dürfte der Ausgang dieses Verfahrens nun aller Voraussicht nach dafür sorgen, dass ihre Methode wieder Aufwind bekommt und mehr Schadensersatzklagen zu erwarten sein werden.
Siehe auch: Apple darf "Patent-Troll" nicht als solchen bezeichnen
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