Blick auf Nokia Moonraker: Die Smartwatch, die leider nicht sein durfte
Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass Microsoft gemeinsam mit Nokia eine Smartwatch mit dem Codenamen Moonraker entwickelt hat. Das Projekt war schon recht weit fortgeschritten und deshalb verwundert es nicht, dass sich das Gerät schon mehrmals gezeigt hat. Nun gibt es den bisher ausführlichsten Blick auf Moonraker.
Microsofts "Gastspiel" als Besitzer von Nokia war bekanntlich alles andere als glücklich, die Redmonder haben während dieser Zeit aber so manches interessante Projekt umgesetzt, aber leider auch gecancelt. Dazu zählt auch die Smartwatch Moonraker, die schon verhältnismäßig weit fortgeschritten war, aber nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat.
Allerdings hat die Arbeit an Moonraker schon vor der Übernahme durch die Redmonder begonnen, Microsoft dürfte aber bereits damals aktiv daran beteiligt gewesen sein. Proto Beta Test gewährt uns jedenfalls den bisher ausführlichsten Blick auf die Hardware, nach Angaben des Blogs hat man hier eines der letzten Vorseriengeräte in die Hand bzw. an das Handgelenk bekommen.
Nokia Moonraker war...
...leicht und bequem
Das Design wird mit "simpel und minimal" umschrieben: Vorne gibt es lediglich den Bildschirm und einen versteckten Sensor für Umgebungslicht. Moonraker hat einen einzigen Hardware-Knopf zum An- und Ausschalten, alle sonstige Interaktionen laufen über den Bildschirm (mit Unterstützung von Doppel-Tappen zum Aufwecken).
Der Bildschirm hat zwar aus heutiger Sicht nicht die bestmögliche Auflösung und zudem recht breite Ränder, aus Sicht des Jahres 2014 kann man Nokia aber keinen Vorwurf machen.
Auf YouTube ansehen
Die Software hat über dem Hauptbildschirm Benachrichtigungshubs für Anrufe, Facebook, Mail und Nachrichten, unten sind die vorinstallierten Apps zu finden. Glance-Funktionalität wird unterstützt, hier bekommt man bei "ausgeschalteten" Bildschirm wichtige Infos als Vorschau eingeblendet.
Proto Beta Test blickt auch ausführlich auf die Moonraker-App, das ist eine Art Dienst-Anwendung, die mit der Uhr "spricht" und einfache Aktionen durchführt, darunter das Verschicken von Benachrichtigungen oder Hochladen eines neuen Bildschirm-Hintergrunds.
Als Fazit meint das Blog, dass Moonraker die Smartwatch hätte sein können, auf die Windows Phone-Nutzer gewartet haben. Zwar ist sie naturgemäß nicht perfekt, aber für einen ersten Versuch dennoch "außergewöhnlich". Es sei eine Schande, so Proto Beta Test, dass Microsoft Moonraker zu Gunsten von Band gecancelt hat.
Siehe auch:
Allerdings hat die Arbeit an Moonraker schon vor der Übernahme durch die Redmonder begonnen, Microsoft dürfte aber bereits damals aktiv daran beteiligt gewesen sein. Proto Beta Test gewährt uns jedenfalls den bisher ausführlichsten Blick auf die Hardware, nach Angaben des Blogs hat man hier eines der letzten Vorseriengeräte in die Hand bzw. an das Handgelenk bekommen.
Nokia Moonraker war...
...leicht und bequem
Die Hardware
Allerdings heißt es, dass Moonraker "noch lange" nicht fertig war und der vorliegende Prototyp noch zahlreiche Änderungen erlebt hätte. Laut den Erfahrungen des Blogs war aber vor allem auffällig, wie leicht und bequem die Smartwatch ist oder gewesen wäre. Die Spezifikationen sind zwar nichts Außergewöhnliches, das Gerät habe aber dennoch auch aus Sicht von 2018 eine gute Performance.Das Design wird mit "simpel und minimal" umschrieben: Vorne gibt es lediglich den Bildschirm und einen versteckten Sensor für Umgebungslicht. Moonraker hat einen einzigen Hardware-Knopf zum An- und Ausschalten, alle sonstige Interaktionen laufen über den Bildschirm (mit Unterstützung von Doppel-Tappen zum Aufwecken).
Der Bildschirm hat zwar aus heutiger Sicht nicht die bestmögliche Auflösung und zudem recht breite Ränder, aus Sicht des Jahres 2014 kann man Nokia aber keinen Vorwurf machen.
Die Software
Das Betriebssystem ist erwartungsgemäß für Windows Phone-Nutzer ein vertrautes Erlebnis. Das OS startet schnell in gerade einmal zwei Sekunden und bietet eine zentrale "Haupt-Kachel", die beim Prototyp Firmware-Version, Debug-Infos und Zeit anzeigt. Per Wischen nach links oder rechts können Kacheln entfernt werden.
Auf YouTube ansehenDie Software hat über dem Hauptbildschirm Benachrichtigungshubs für Anrufe, Facebook, Mail und Nachrichten, unten sind die vorinstallierten Apps zu finden. Glance-Funktionalität wird unterstützt, hier bekommt man bei "ausgeschalteten" Bildschirm wichtige Infos als Vorschau eingeblendet.
Proto Beta Test blickt auch ausführlich auf die Moonraker-App, das ist eine Art Dienst-Anwendung, die mit der Uhr "spricht" und einfache Aktionen durchführt, darunter das Verschicken von Benachrichtigungen oder Hochladen eines neuen Bildschirm-Hintergrunds.
Als Fazit meint das Blog, dass Moonraker die Smartwatch hätte sein können, auf die Windows Phone-Nutzer gewartet haben. Zwar ist sie naturgemäß nicht perfekt, aber für einen ersten Versuch dennoch "außergewöhnlich". Es sei eine Schande, so Proto Beta Test, dass Microsoft Moonraker zu Gunsten von Band gecancelt hat.
Siehe auch:
| Microsoft Moonraker - Technische Daten | |
|---|---|
| Betriebssystem | Custom OS - 300158 07.22.05.wk22 Firmware |
| Display | LCD - 3 x 3cm - 240 x 190 Pixel |
| Prozessor | ARM-based 32-bit |
| Speicher | Unbekannt |
| RAM | Unbekannt |
| Sensoren | Umgebungslichtsensor, Beschleunigungsmesser, Gyroskop |
| Konnektivität | Bluetooth, NFC |
| Abmessungen (ohne Armband) | 43,5 x 35 x 12 mm |
| Gewicht | 22 Gramm ohne Armband, 38 Gramm mit Armband |
| Akku | 305 mAh |
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