Spectre: Intel hat Firmen, auch aus China, vor US-Regierung gewarnt
Die Sicherheitslücken, die man inzwischen als Meltdown und Spectre kennt, feiern demnächst den einmonatigen "Geburtstag" ihres Bekanntwerdens. Geschichte sind sie aber wohl noch lange nicht und das betrifft sowohl die technische als auch die wirtschaftlich-politische Seite.
Intel ist zwar nicht das einzige Unternehmen, das von Meltdown und Spectre betroffen war und ist, dennoch hat es den Halbleiterriesen aus dem kalifornischen Santa Clara sicherlich am schwersten getroffen. Auch die Frage, wann wer darüber Bescheid wusste, beschäftigt die Experten und Insider seit dem Bekanntwerden der Angelegenheit.
Und hier gibt es nun eine zweifellos interessante Entwicklung, die man vor allem im Licht der jüngsten Spannungen zwischen der US-Regierung und chinesischen Unternehmen sehen muss. Huawei wurde und wird beispielsweise in den Staaten immer wieder das Leben schwergemacht, zuletzt wurde der Smartphone-Hersteller und Netzwerkausrüster gehindert, das Huawei Mate 10 Pro auf den Markt zu bringen.
Das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, dass Intel als erstes eine kleine "Gruppe an Kunden" über die schwerwiegenden Sicherheitslücken informiert hat. Konkret erwähnt werden der Hardware-Hersteller Lenovo und der Handelsriese Alibaba. Diese beiden Unternehmen wussten also früher Bescheid als die US-Regierung.
Laut WSJ gebe es derzeit aber keine Hinweise darauf, dass Meltdown und Spectre ausgenutzt worden sind. Das betrifft chinesische sowie sonstige Hacker. Experten sind aber der Ansicht, dass die chinesische Regierung "nahezu sicher" über die Kommunikation zwischen Intel und seinen Partnern über die Lücken Bescheid wusste.
Siehe auch:
Meltdown & Spectre Die wichtigsten Fragen und Antworten WinFuture-Update-Packs Alle Sicherheitsupdates in einem Paket
Und hier gibt es nun eine zweifellos interessante Entwicklung, die man vor allem im Licht der jüngsten Spannungen zwischen der US-Regierung und chinesischen Unternehmen sehen muss. Huawei wurde und wird beispielsweise in den Staaten immer wieder das Leben schwergemacht, zuletzt wurde der Smartphone-Hersteller und Netzwerkausrüster gehindert, das Huawei Mate 10 Pro auf den Markt zu bringen.
Das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, dass Intel als erstes eine kleine "Gruppe an Kunden" über die schwerwiegenden Sicherheitslücken informiert hat. Konkret erwähnt werden der Hardware-Hersteller Lenovo und der Handelsriese Alibaba. Diese beiden Unternehmen wussten also früher Bescheid als die US-Regierung.
Was wusste China?
Branchenkenner stellen sich nun die Frage, ob die chinesische Regierung früher über Meltdown und Spectre Kenntnis hatte als die zuständigen Stellen in Washington DC. Die Sorge ist sicherlich nicht unberechtigt, da China bekanntermaßen ein durchaus offenes Verhältnis zu Industriespionage und dem staatlichen Hacken hat.Laut WSJ gebe es derzeit aber keine Hinweise darauf, dass Meltdown und Spectre ausgenutzt worden sind. Das betrifft chinesische sowie sonstige Hacker. Experten sind aber der Ansicht, dass die chinesische Regierung "nahezu sicher" über die Kommunikation zwischen Intel und seinen Partnern über die Lücken Bescheid wusste.
Siehe auch:
Meltdown & Spectre Die wichtigsten Fragen und Antworten WinFuture-Update-Packs Alle Sicherheitsupdates in einem Paket
Thema:
Videos zum Thema Sicherheit
- WhatsApp: Wie man ungewollte Gruppen-Einladungen vermeidet
- Ezviz H9c Dual 3K im Test: Überwachungskamera mit doppeltem Blick
- Kriechstrom an Apples MacBook: Die Lösung kostet 25 Euro
- OneSpan Digipass FX1 Bio: Sicherheitsschlüssel für Windows getestet
- EZVIZ CP7: Türklingel mit 2K-Kamera und Touchscreen ausprobiert
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
- Neue Ikea-Smart-Home-Produkte aufgetaucht - das soll bald kommen
- Preis-Kracher im Vodafone-Netz: 70 GB Allnet-Flat für nur 9,99 Euro
- AMD bestätigt Probleme mit FSR-Treiber 26.6.2 auf vielen Windows-PCs
- Apple startet iOS 27 Beta 2 und zeigt, was Nutzer ab Herbst erwartet
- Samsung Galaxy Z Flip8, Fold8 & Fold8 Ultra: Infos zu Farben & Speicher
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen