Whatsapp testet Warnfunktion für Hoaxes und Kettenbriefe
Messenger wie Whatsapp lösen in vielen Bereichen klassische Emails ab und werden verstärkt auch für allerlei Arten von Spam verwendet. Um massenhaft weitergeleitete Nachrichten besser kenntlich zu machen, will Whatsapp diese wohl künftig mit einem Hinweis versehen. Erste Tests der neuen Funktion werden bereits durchgeführt.
Nicht jede Funktion, die Whatsapp testet, schafft es am Ende auch permanent in den beliebten Messenger. Der geplanten Kettenbrief-Warner dürfte aber von vielen begrüßt werden. Die Chancen auf eine Implementierung stehen demnach nicht schlecht. Immerhin hat der Messenger mittlerweile die SMS in vielen Ländern nahezu komplett ersetzt, wie der Zusammenbruch des Systems in der Neujahrsnacht wieder einmal eindrucksvoll aufzeigte.
Wie Wabbetainfo berichtet, markiert Whatsapp massenhaft weitergeleitete Nachrichten auf manchen Geräten mit einem kurzen Hinweis, welchen sowohl Absender, als auch Empfänger angezeigt bekommen. Da bislang weitergeleitete Bilder oder Nachrichten als Standard-Nachricht übermittelt werden, kann man listig geschriebene Kettenbriefe mit Warnungen, Gewinnspielen oder Spendenaufrufe nur bedingt von persönlichen Nachrichten unterscheiden. Das neue Feature würde in solchen Fällen für Klarheit sorgen.
Auch ein wirklicher Hoax- bzw. Falschmeldungs-Warner wäre hilfreich. Die per SMS versandte Falschmeldung eines Raketenangriffs auf Hawaii vor ein paar Tagen wäre etwa ein typischer Fall gewesen, bei dem eine solche Funktion hilfreich gewesen wäre.
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Wie Wabbetainfo berichtet, markiert Whatsapp massenhaft weitergeleitete Nachrichten auf manchen Geräten mit einem kurzen Hinweis, welchen sowohl Absender, als auch Empfänger angezeigt bekommen. Da bislang weitergeleitete Bilder oder Nachrichten als Standard-Nachricht übermittelt werden, kann man listig geschriebene Kettenbriefe mit Warnungen, Gewinnspielen oder Spendenaufrufe nur bedingt von persönlichen Nachrichten unterscheiden. Das neue Feature würde in solchen Fällen für Klarheit sorgen.
Beschränkter Nutzen
Auch wenn der bei potentiellem Spam eingeblendete Warntext hilfreich sein mag - volle Transparenz wird dadurch auch nicht erreicht. Whatsapp schreibt darin lediglich "häufig weitergeleitet", bleibt aber genauere Angaben schuldig. Ab wann die Warnung greift, ist bislang nicht bekannt. Bei besonders erfolgreichen Kettenbriefen wäre etwa ein Zähler hilfreich. Es macht ja durchaus einen Unterschied, ob eine Nachricht nur zwanzig oder dreißig Mal, oder vielleicht sogar tausendfach geteilt wurde.Auch ein wirklicher Hoax- bzw. Falschmeldungs-Warner wäre hilfreich. Die per SMS versandte Falschmeldung eines Raketenangriffs auf Hawaii vor ein paar Tagen wäre etwa ein typischer Fall gewesen, bei dem eine solche Funktion hilfreich gewesen wäre.
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