Telekom: Milliarden-Hochzeit in den USA findet schon wieder nicht statt
Auch der neueste Anlauf, die US-Tochter der Deutschen Telekom mit einem Konkurrenten zu verheiraten, ist gescheitert. Wie die beteiligten Unternehmen mitteilten, seien Fusionsverhandlungen zwischen T-Mobile und Sprint ohne Ergebnis abgebrochen worden.
Einen Zusammenschluss des dritten und vierten am US-Markt hätte die dortige Mobilfunk-Landschaft ordentlich durcheinandergewirbelt. Und nicht zuletzt waren die Managements der beiden Netzbetreiber davon angefixt, dass es Schätzungen gab, nach denen eine Fusion Einsparungen in Höhe von rund 30 Milliarden Dollar ermöglicht hätten, da man nach einem Zusammenschluss der Netze wesentlich geringere Investitionen für den landesweiten Netzausbau benötigt hätte.
Letztlich half es aber auch nichts, dass sich die Vorstände der Mutterkonzerne Deutsche Telekom und Softbank mit in die Verhandlungen einschalteten. Man sei, so erklärte es Sprint-Chef Marcelo Claure, letztlich zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, wenn jeder allein seinen Weg weitergeht.
Für die Telekom waren die bisherigen Fehlschläge in dieser Frage nicht unbedingt negativ - T-Mobile trägt heute die größten Anteile zum Gesamtgeschäft des Konzerns bei und wächst extrem schnell. Der Zusammenschluss mit AT&T war hingegen von Seiten der Belegschaft klar erwünscht. Denn der Marktführer akzeptiert die Arbeit von Gewerkschaften und beschäftigt Leute auf Grundlage eines Tarifvertrages. T-Mobile hingegen wehrt sich mit allen möglichen Methoden dagegen, dass Angestellte ihre Interessen organisiert vertreten, was in dem Unternehmen zu vergleichsweise schlechten Arbeitsbedingungen führt.
Letztlich half es aber auch nichts, dass sich die Vorstände der Mutterkonzerne Deutsche Telekom und Softbank mit in die Verhandlungen einschalteten. Man sei, so erklärte es Sprint-Chef Marcelo Claure, letztlich zu dem Entschluss gekommen, dass es besser ist, wenn jeder allein seinen Weg weitergeht.
Partnersuche trotz rasantem Wachstum
Die Deutsche Telekom versuchte schon mehrfach ihre US-Tochter unter die Haube zu bringen. Ein Zusammenschluss mit AT&T scheiterte vor einiger Zeit am Widerstand der US-Kartellbehörden. Aber auch mit Sprint stand man schon vor einiger Zeit in Kontakt, was aber ebenfalls nicht zu einem Ergebnis führte.Für die Telekom waren die bisherigen Fehlschläge in dieser Frage nicht unbedingt negativ - T-Mobile trägt heute die größten Anteile zum Gesamtgeschäft des Konzerns bei und wächst extrem schnell. Der Zusammenschluss mit AT&T war hingegen von Seiten der Belegschaft klar erwünscht. Denn der Marktführer akzeptiert die Arbeit von Gewerkschaften und beschäftigt Leute auf Grundlage eines Tarifvertrages. T-Mobile hingegen wehrt sich mit allen möglichen Methoden dagegen, dass Angestellte ihre Interessen organisiert vertreten, was in dem Unternehmen zu vergleichsweise schlechten Arbeitsbedingungen führt.
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