Telekom: Milliarden-Hochzeit in den USA findet schon wieder nicht statt

Auch der neueste Anlauf, die US-Tochter der Deutschen Telekom mit einem Konkurrenten zu verheiraten, ist gescheitert. Wie die beteiligten Unternehmen mitteilten, seien Fusionsverhandlungen zwischen T-Mobile und Sprint ohne Ergebnis abgebrochen ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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"T-Mobile hingegen wehrt sich mit allen möglichen Methoden dagegen, dass Angestellte ihre Interessen organisiert vertreten"
Wieso überrascht mich das nicht?
Das und der mangelhafte Breitbandausbau in Deutschland zeigen, dass die staatliche Beteiligung weder sozial noch marktwirtschaftliche irgendwelche Früchte trägt. Ich vertrete weiterhin die unpopuläre Meinung, dass eine Privatisierung sinnvoll ist. Oder eine komplette Verstaatlichung. Dieser Mischmasch hilft niemanden weiter.
 
@FuzzyLogic: Kommunikation ist heutzutage genauso Infrastruktur wie Wasser, Strom, Verkehr, Bildung etc. Als staatliche Behörde wurde vor Jahrzehnten jedes Bergdorf und fast jeder Bauernhof mit Strom, Wasser und Telephon verbunden - teilprivatisiert weigert sich die Telekom zuweilen anständiges Internet für Ortschaften mit tausenden Einwohnern zu legen. Genau wie die Bahn viele Strecken dicht gemacht hat was nur noch zu mehr Straßenverkehr führt.
 
@Stamfy: Ja, und am Ende, also vor der Privatisierung hatte man damit 20 Milliarden Schulden angehäuft. Jeder von Euch, sollte mal darüber nachdenken ob ein Internetzugang für wenig Geld wirklich Kostendeckend ist. Ich kann nicht verlangen das man mir Internet ins haus legt und dann meckern wenn es mehr als 20 Euro im Monat für eine Flatrate kostet. ich zahle bei der Telekom 75 Euro für 500 Mbit Glasfaser, und ich halte das für OK, denn davon wird auch Mein Netz instandgehalten. Das ist wie die Mobilfunkkunden, die LTE wollen, aber jaulen weil es keine Flatrate für 3,99 Euro gibt.
 
@Stamfy: Mit Telekommunikation per staatlicher Behörde hätten wir jetzt wahrscheinlich flächendeckend DSL mit 1MBit. Nein danke.
 
@iPeople: Ja privatwirtschaftlich hat ja Weiterentwicklung bei der bahn und Co auch so hervorragend mit dem flächendeckenden Versorgung geklappt. Die Privatisierung der Wasserwerke in diversen Städten Deutschlands kann man auch als vollen Erfolg für die Bevölkerung werten
 
@0711: Ich habe lieber Qualität, da wo es gebraucht wird, anstatt irgendwas für alle mit Minimalausstattung.
 
@iPeople: Ja, ich habe perfekte Beispiel dafür gebracht welche absolut qualitativ hochwertiger müll wurden in der Hand der privatwirtschat...eben für die profitmaximierung
 
@0711: Die von mir genutzten Zugverbindungen sind wesentlich besser geworden. Die Telekom ist profitabel und bietet mir schnelles Internet.. beides Beispiele, wo der Staat versagt hat.
 
@iPeople: Nun flächendeckende breitbandversorgung durch die telekom? Eher nicht...
Die Bahn hat viele ländliche gegenden komplett abgeschnitten

Meine Wortwahl war gewollt "flächendeckend", es ist schön wenn die Verbindungen der DB bei dir nun besser sind als "früher", anderswo fährt halt gar keine bahn mehr
 
@0711: Diese aufgegebenen strecken haben sich nicht rentiert. Leiden mussten darunter andere strecken und Abschnitte. Durch die Privatisierung und die konzentration auf gut frequentierte strecken hat die Bahn zum einen eine höhere Qualität auf diesen strecken und zum anderen konnten endlich notwendige Investitionen getätigt werden.
Das selbe bei der Telekom. Als träge Behörde hätten wir immernoch keine solchen nutzbaren Geschwindigkeiten in den Ballungsgebieten. Stattdessen hätten wir dsl 1000 flächendeckend und für teures Geld. Tut mir ja leid für die Dorfjugend, aber man kann eben nicht alles haben.
 
@iPeople: Höhere Qualität ist nach der Verspätungsstatistik nicht wirklich haltbar als Behauptung...Quantitativ mag stimmen. Das war aber beides nicht mein Punkt, letztlich bleiben eben durch die Privatisierung immer welche auf der Strecke und die Vorteile sind nur Rendite für einige wenige aber nicht zum Vorteil der Verbraucher.
Die Telekom bietet auch in Ballungsräumen vielfach enttäuschende Bandbreiten und wird oft nur tätig wenn z.B. Stadtwerke aktiv werden/wurden oder wenn staatliche Subventionen fließen. Die Telekom ist ein Paradebeispiel wie Privatisierung den kompletten markt lange zeit gelähmt hat, ohne Konkurrenz und/oder Öffnung des netzes für kabelanbieter hätte die telekom genau gar nichts gemacht und deine kolportieren 1000er DSL wären wohl tatsächlich Realität gewesen.

Die eher sinnlos Investition in das Telefonnetz straft dich hier auch lügen das es unter Staatsführung keine neuen Technologien gegeben hätte...wurde unter staatsregie das modernste Telefonnetz Europas in kürzester zeit hochgezogen, auch das glasfasternetz welches durch den Staat im osten gelegt wurde hätte die DT für datenverbindungen erschließen können...einzig sie wollten nicht, weil Rendite und Konkurrenz im eigenen haus. Das hat uns die Privatisierung der Telekom gebracht, ein nutzbares glasfasernetz wurde über bald 2 Jahrzehnte liegen gelassen (ja es hätte eine Umrüstung benötigt, nur die tolle privatwirtschaftliche telekom wollte nicht...lieber noch Kupfer deutschlandweit so weit ausquetschen wie es geht anstatt in die Zukunft zu steuern...ab zu vectoring)

Deine horrorszenarien der Verstaatlichung sind in der Vergangenheit nicht eingetreten, deine Vorteile der Privatisierung kann man einfach zerpflücken. Qualitativ wurde es i.d.R. schlechter (siehe auch Wasserversorger oder Pünktlichkeit der bahn). Wirklich schwach deine Beispiele
 
@0711: Die Statistik sagt eine Pünktlihkeit von über 90 % , und das bei weitgehend modernisiertem Fahrzeugpool und Strecken. Das Personal ist kundenorientierter geworden und der mief der Behörde ist weitgehend Geschichte.
Die Bahn hat strecken still gelegt, die nur sehr wenig benutzt wurden und stark subventioniert werden mussten. Diese strecken sind mit Busse weitaus kostengünstiger zu bedienen.

Die Telekom hat seit Privatisierung massiv ins Netz investieren müssen musste Altlasten loswerden und effektiv und vor allem kostengünstig werden. Ich kann mich noch an die Tarife damals erinnern. Wahrscheinlich bräuchten wir als Behörde immernoch Akkustkkoppler und würde für 20ct / Minute n Mailhoxen umstöbern.

Dein Jammern auf hohem Niveau ist einfach unangebracht, zumal du echt vergessen zu haben scheinst, wie absolut ineffektiv und unfreundlich Beamtenspparat Bahn und Telekom damals waren.

Die Horrorszenarien der Verstaatlichung kann ich am Straßennetz, der Bildungseinrichtungen und diverser ander Beispiele sehen. Nichts davon hast du zerpflückt, du hast dir lediglich das rausgepickt und als Nachteil verkauft, was sowohl Bahn als auch Telekom damals als Behörde unrentabel und steif agieren ließ.

Nichts, aber nichts kann der Staat als Behörde besser, außer Geld verschleudern.
 
@iPeople: "Die Statistik sagt eine Pünktlihkeit von über 90 %"
Ja, dann schau mal wies früher war...schnellbahnnetz mit ice und co ist zu großen teilen aus staatshand. "Wetterbedingte" beförderungseinstellung gabs zu staatszeiten kaum, heute die regel oder der moderne Fahrzeugpool wie bei der Vorzeige S-Bahn in Berlin?

"Die Bahn hat strecken still gelegt, die nur sehr wenig benutzt wurden und stark subventioniert werden mussten. Diese strecken sind mit Busse weitaus kostengünstiger zu bedienen. "
Könnten mit bussen vielleicht günstiger bedient worden, vielfach gibt es keinen ersatzverkehr...weil eben niemand "muss". Zeitverlust ist auch erheblich, autonutzung steigt, klimaziele verfehlt

Effektivität und Freundlichkeit ist nicht wirklich mein ansinnen, mein ansinnen ist eine gute Versorgung der Bevölkerung, nicht die Effizienz und damit gewinnsteigerung für ein paar wenige die sich dann damit die taschen vollschlagen.

Nun fakt ist, alle Infrastrukturmaßnahmen in privatwirtschaftlicher hand gingen bisher kräftig in die hose und nichts wurde besser, für die breite Bevölkerung wurde es schlechter und nur für "Ballungsgebiete" dort wo man mit möglichst wenig mitteleinsatz den größtmöglichen gewinn erzielen kann (Effizienz) wird privatwirtschaftlich investiert...

Vielleicht könnten es Behörden tatsächlich nicht besser, aus Gewinnabsichtsgründen und co machen es privatwirtschaftliche unternehmen aber schlechter als Behörden. Denn GEwinn steht über allem, besten Beispiel dafür bleiben die privatisierte Wasserversorgung, die stillgelegten Bahnlinien (nein es gibt keinen ersatz oder nur ein ersatz den aus gutem grund keiner mehr nutzen will)...wie sehr unternehmen an Volkswohl interessiert sind merkt man auch beim dieselskandal, die komplette Industrie zeigt auf was es ankommt...maximaler gewinn
 
@0711: Das Schnellbahnnetz aus Staatshand ist inzwischen veraltet und wird weiter modernisiert.
Früher gab es Unwetter derart nicht so oft. Außerdem haben sich rechtliche Aspekte der vegetationskomtrolle an bahntrassen geändert.
Die S-Bshn Berlin ist aufgrund politischer Interventionen und einem handzahmen Geschäftsführer kaputt gespart worden. Alles keine Auswirkungen der Privatisierung sondern damit wollte der Staat Geld sparen, nämlich indem sie weniger an Bestellerentgelder entrichten. Wenn du schon Beispiele bringst, dann beleuchte sie wenigstens.

Und für 3 Leute 100e Tonnen aka Eisenbahn fahren zu lassen, erfüllt das Klimaziel?

Die Versorgung der Bevölkerung macht irgendwie keinensinn, wendige Bevölkerung angebotenes nicht nutzt. Nochmal, die Strecken wurden stillgelegt, weil sie nicht genutzt wurden.

Wer in der Peripherie wohnt oder gar freiwillig dort hinzieht, ohne dort brauchbare Infrastruktur vorzufinden, soll hinterher nicht jammern. Ich mir mein Haus auch extra innerhalb des Ballungsgebietes gebaut. Jammern und immer nur verlangen und erwarten ist einfach.

Eine Behörde ohne Gewinnes ihr hat keinen Grund zu investieren. Da ist der Knackpunkt. Würde eine Behörde jetzt ein flächendeckendes 100MBit-Netz aufbauen, wäre das wahrscheinlich fertig, wenn woanders schon GBit Standard ist und vor allem, es wäre auf die nächsten 1000 Jahre darauf manifestiert. Der Staat schafft es nichtmal , Schulen und Kitas in gutem Zustand zu halten.
 
@iPeople: Ach mach Sachen...die modernisieren wirklich dinge die >20 Jahre alt sind? Das passiert sicher nur in der Privatwirtschaft, sowas gibt es beim Staat nicht!
Unwetter?
Heute liegt Schnee und es läuft bei der bahn nichts mehr
Es ist heiß, es läuft bei der Bahn nichts mehr

Die Berliner S-Bahn zeigt dass es in privatwirtschaftlicher Hand einfach nicht besser läuft, die Gründe sind sekundär, die Privatwirtschaft hat versagt egal wie man es dreht und wendet...ja natürlich will der Auftraggeber Geld sparen, wie in jedem Geschäft.

Die Strecken wurden nicht eingestellt weil sie nicht genutzt wurden, sondern weil sie nicht ausreichend ausgelastet waren (das heißt, dort sind leute gefahren, wäre niemand gefahren hätte es niemand gestört, hat es aber). Ein privatwirtschaftliches unternehmen spart sich sowas natürlich ein, für den GEwinn...schon klar. Genau deshalb ist es zum Nachteil der kunden, sie können die bahn schon prinzipbedingt nicht als bevorzugtes Verkehrsmittel nutzen weil das netz löchrig ist und nur Ballungsgebiete versorgt sind.

Sehr viel zulieferer und industrie existiert in der "peripherie", wirtschaftswachstum wird durch fehlende/schwache internetanbindung und co abgeschwächt, es ist volkswirtschaftlicher raubbau der da betrieben wird, nicht nur die anwohner sind im nachteil...auch die industrie. Nicht umsonst kommen da viele klagen bezüglich der internetanbindung aus der industrie selbst.

Ja auch in Staatshand läuft nicht alles perfekt, das Straßennetz, Wasserversorgung usw zeigt aber deutlich dass du mit dem vorwurf der "nicht stattfindenen" Modernisierung falsch liegst...auch die Post hat in der Vergangenheit ständige modernisierungsbestrebungen gezeigt...ob btx oder eben ISDN oder die glasfaserinfrastruktur im osten.
 
@FuzzyLogic: Dich wird aber überraschen, dass hier von T-Mobile USA die Rede ist. Bei der Telekom AG in Deutschland sieht das ganz anders aus. Aber natürlich bekommt ein Telekombashingbeitrag immer +.
 
@FatEric: das überrascht mich kein bisschen, ich kann ja lesen. Die Telekom AG hat als Konzernmutter troztdem das sagen.
 
@FuzzyLogic: Die Telekom arbeitet privatwirtschaftlich, durch die staatliche Beteiligung findet keine Lenkung statt
 
@FuzzyLogic: Nicht vergessen, hier geht es um die US Tochter "T-Mobile US" und nicht um die Deutsche Telekom AG!
Deine Aussage ergibt daher keinen Sinn. Die vergleichsweise schlechten Arbeitsbedingungen herrschen bei der T-Mobile US Tochter (und da leider nach US Recht völlig legal).
Mit dem Breitbandausbau hat die T-Mobile US Tochter aber nichts zu tun und die Deutsche Telekom AG hat nichts mit den Arbeitsbedingungen in den USA zu tun.
 
@Scaver: falsch, die Telekom AG hat alles damit zu tun.
U.a. auch nachzulesen bei Wikipedia:
"Corporate Responsibility
Es gibt immer wieder Kritik an den internationalen Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, insbesondere der US-Tochter T-Mobile US, bezüglich mangelnder Corporate Responsibility.[50] Zahlreiche Gewerkschaften, Menschenrechts- und Arbeitsrechtsorganisationen werfen der Deutschen Telekom wiederholt Arbeitsrechtsverletzungen und Gewerkschaftsfeindlichkeit vor. Nichtregierungsorganisationen wie American Rights at Work and Human Rights Watch haben Berichte veröffentlicht, die belegen, dass die Deutsche Telekom mit enormem Druck versucht, Beschäftigte einzuschüchtern, die sich gewerkschaftlich organisieren wollen.[51] Die US-amerikanische Telekommunikationsgewerkschaft Communications Workers of America und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben im April 2008 eine internationale Gewerkschaft für T-Mobile Beschäftigte gegründet, die T-Mobile Workers Union."
 
@FuzzyLogic: Warum sollte es bei einer vollständig privaten Gesellschaft besser sein? Wenn man sich so andere große Konzerne anschaut, glaube ich eher, dass das Stimmrecht des Bundes gar noch schlimmeres verhindert, als es aktuell der Fall ist.
Sinnvoll könnte es sein die Telekom zu Trennen in eine Netzbetriebsgesellschaft, welche vollkommen wieder in staatlicher Hand wäre, und dem ganzen Rest. Gerade so Krempel wie T-Systems braucht man nicht in Staatshand.
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