Bug in Android Oreo schickt zahlreiche Nutzer in eine Reboot-Schleife
Zahlreiche Nutzer von Android-Geräten können aktuell froh sein, dass sie auf Updates oft erst lange nach deren eigentlicher Veröffentlichung Zugriff bekommen. Denn jene, die bereits mit der neuen Oreo-Variante arbeiten, liefen teils in schwerwiegende Probleme.
Ursache für das Chaos, das eine ganze Reihe von Nutzern in seinen Bann schlug, war ein Fehler in dem "Adaptive Icons"-Feature. Dieses soll es endlich ermöglichen, dass die Formen der Icons besser in das vom Nutzer gewünschte Design passen. Als nun aber der Entwickler der App "Swipe for Facebook" auch seiner Software das neue Icon-Format verpasste, wurde der Bug in Android getriggert.
In der Folge liefen die Smartphones in eine Boot-Schleife und waren nicht mehr nutzbar. Um die Geräte wieder verwenden zu können, mussten die Anwender sie komplett zurücksetzen, so dass die fragliche App nicht oder zumindest nicht mehr in der aktuellsten Version vorhanden war. Bei einigen Nutzern bedeutete das nicht nur unnötige Arbeit, sondern - wenn nicht gerade ein aktuelles Backup angefertigt wurde - auch den Verlust einiger Daten.
Der System UI-Prozess wurde dadurch so stark durcheinandergebracht, dass er schlicht abstürzte. Und da das System ohne diesen nicht funktioniert, versuchte es mit einem Neustart wieder in die Gänge zu kommen. Nach dem Reboot wurden die Icon-Informationen der App aber erneut ausgewertet und es folgte der nächste Absturz.
Erst einmal waren nur die Nutzer der einen App von dem Fehler betroffen und der Entwickler wird eine korrigierte Fassung bereitstellen. Auch andere Programmierer müssen nun aber besser darauf achten, wie ihre Dateien benannt sind - zumindest so lange, bis auch wirklich kein Android-Nutzer mehr mit der fehlerhaften Systemversion unterwegs ist - und das kann bekanntlich dauern.
In der Folge liefen die Smartphones in eine Boot-Schleife und waren nicht mehr nutzbar. Um die Geräte wieder verwenden zu können, mussten die Anwender sie komplett zurücksetzen, so dass die fragliche App nicht oder zumindest nicht mehr in der aktuellsten Version vorhanden war. Bei einigen Nutzern bedeutete das nicht nur unnötige Arbeit, sondern - wenn nicht gerade ein aktuelles Backup angefertigt wurde - auch den Verlust einiger Daten.
Gleiche Namen sind fatal
Bei der Suche nach der Ursache fand der Entwickler der App heraus, dass der Code des neuen Features Probleme bekommt, wenn Dateien verschiedenen Typs mit dem gleichen Namen daherkommen. Das war bei seiner App unter anderem bei der Bild-Datei des Icons als auch beim XML-File, in dem die zugehörigen Informationen abgelegt waren, der Fall.Der System UI-Prozess wurde dadurch so stark durcheinandergebracht, dass er schlicht abstürzte. Und da das System ohne diesen nicht funktioniert, versuchte es mit einem Neustart wieder in die Gänge zu kommen. Nach dem Reboot wurden die Icon-Informationen der App aber erneut ausgewertet und es folgte der nächste Absturz.
Erst einmal waren nur die Nutzer der einen App von dem Fehler betroffen und der Entwickler wird eine korrigierte Fassung bereitstellen. Auch andere Programmierer müssen nun aber besser darauf achten, wie ihre Dateien benannt sind - zumindest so lange, bis auch wirklich kein Android-Nutzer mehr mit der fehlerhaften Systemversion unterwegs ist - und das kann bekanntlich dauern.
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