Xiaomi-Shop in Hamburg war ein Fake; Geräte trotzdem besser verfügbar
Aus Xiaomis angeblichem Deutschland-Start wird anscheinend nichts. Vor kurzem berichteten diverse Medien, dass der Smartphone-Hersteller mit seinen Geräten bald auch bei uns durchstarten wolle - und beriefen sich dabei auf einen anscheinend von Xiaomi betriebenen deutschen Twitter-Account. Inzwischen ist klar, dass es sich um einen Hoax handelte. Der Kauf von Xiaomi-Smartphones ist in Deutschland aber jüngst dennoch deutlich leichter geworden.
Vor kurzem ging eine durchaus positive Nachricht durch die deutsche Smartphone-Presse: über Twitter hatte ein anscheinend von Xiaomi betriebener Account verkündet, dass im Jahr 2018 ein Store in Hamburg eröffnet werden würde. Daraufhin gab es anscheinend einige entsprechende Berichte, was heute dann zu einem weiteren Statement führte, laut dem es sich bei den Betreibern des als "Xiaomi Deutschland" bezeichneten Twitter-Kontos nur um eine "Partnerfirma" handele, die Xiaomi-Geräte in Deutschland vermarkten wolle.
Mittlerweile hat Kollege Caschy einmal nachgefragt und eine recht eindeutige Antwort erhalten: die Nachricht vom Xiaomi-Store in Hamburg im Jahr 2018 sei nur ein "Fake", heißt es nun. Auf Nachfrage erklärten die Betreiber des Twitter-Accounts, bei denen es sich inzwischen um Fans aus dem deutschsprachigen Raum handelt, die das Konto von den vorherigen Besitzern übernommen haben sollen, dass die Ankündigung eines offiziellen Xiaomi-Stores in Hamburg nicht ernstzunehmen sei.
Stattdessen sei das von dem Account veröffentlichte Bild innerhalb weniger Minuten per Photoshop entstanden, wobei man sich einer Vorlage von der offiziellen indischen Niederlassung von Xiaomi bediente, um für den fiktiven Mi Home Store zu werben. Tatsächlich gebe es keine entsprechenden Pläne. Sollte etwas entsprechendes geplant sein, dürfte Xiaomi ohnehin auf anderem Wege als über einen einfachen Twitter-Post eines bisher kaum bekannten Accounts auf sein Vorhaben aufmerksam machen.
Unterdessen hat Xiaomi allerdings tatsächlich begonnen, zumindest in Europa im weiteren Sinne sein Engagement auszubauen. In vielen Ländern Osteuropas wie Tschechien, der Slowakei und Polen sind die Chinesen mittlerweile auch offiziell aktiv und vertreiben dort ihre Smartphones in angepassten Varianten mit Unterstützung für in Europa übliche LTE-Bänder. Dass der Hersteller die Geräte nun in EU-Ländern anbietet, hat für namhafte Händler wie Notebooksbilliger und CyberPort die Möglichkeit eines Imports aus den osteuropäischen Märkten geschaffen.
Dadurch sind es nun nicht mehr nur spezialisierte Anbieter oder die typischen Importeure von "China-Smartphones", die Xiaomi-Geräte bei uns anbieten. Modelle wie das Xiaomi Mi Note 5A, Mi Max 2, Redmi Note 4, Redmi 4A, Redmi 4X und sogar das noch aktuelle Flaggschiff Mi 6 sind für deutsche Kunden dadurch breit verfügbar, ohne zusätzliche Ausgaben für Importzölle oder ähnliches in Kauf nehmen zu müssen. Den großen Preisvorteil, den Xiaomi in China bieten kann, haben die Geräte beim Vertrieb in Deutschland aufgrund der Kosten und Margen der Händler allerdings weitestgehend eingebüßt.
Mittlerweile hat Kollege Caschy einmal nachgefragt und eine recht eindeutige Antwort erhalten: die Nachricht vom Xiaomi-Store in Hamburg im Jahr 2018 sei nur ein "Fake", heißt es nun. Auf Nachfrage erklärten die Betreiber des Twitter-Accounts, bei denen es sich inzwischen um Fans aus dem deutschsprachigen Raum handelt, die das Konto von den vorherigen Besitzern übernommen haben sollen, dass die Ankündigung eines offiziellen Xiaomi-Stores in Hamburg nicht ernstzunehmen sei.
Stattdessen sei das von dem Account veröffentlichte Bild innerhalb weniger Minuten per Photoshop entstanden, wobei man sich einer Vorlage von der offiziellen indischen Niederlassung von Xiaomi bediente, um für den fiktiven Mi Home Store zu werben. Tatsächlich gebe es keine entsprechenden Pläne. Sollte etwas entsprechendes geplant sein, dürfte Xiaomi ohnehin auf anderem Wege als über einen einfachen Twitter-Post eines bisher kaum bekannten Accounts auf sein Vorhaben aufmerksam machen.
Unterdessen hat Xiaomi allerdings tatsächlich begonnen, zumindest in Europa im weiteren Sinne sein Engagement auszubauen. In vielen Ländern Osteuropas wie Tschechien, der Slowakei und Polen sind die Chinesen mittlerweile auch offiziell aktiv und vertreiben dort ihre Smartphones in angepassten Varianten mit Unterstützung für in Europa übliche LTE-Bänder. Dass der Hersteller die Geräte nun in EU-Ländern anbietet, hat für namhafte Händler wie Notebooksbilliger und CyberPort die Möglichkeit eines Imports aus den osteuropäischen Märkten geschaffen.
Dadurch sind es nun nicht mehr nur spezialisierte Anbieter oder die typischen Importeure von "China-Smartphones", die Xiaomi-Geräte bei uns anbieten. Modelle wie das Xiaomi Mi Note 5A, Mi Max 2, Redmi Note 4, Redmi 4A, Redmi 4X und sogar das noch aktuelle Flaggschiff Mi 6 sind für deutsche Kunden dadurch breit verfügbar, ohne zusätzliche Ausgaben für Importzölle oder ähnliches in Kauf nehmen zu müssen. Den großen Preisvorteil, den Xiaomi in China bieten kann, haben die Geräte beim Vertrieb in Deutschland aufgrund der Kosten und Margen der Händler allerdings weitestgehend eingebüßt.
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