Microsoft Word: Der Einfüge-Albtraum wird jetzt endlich beendet
Microsoft beendet jetzt mit einer kleinen Änderung einen Jahrzehnte andauernden Alptraum der Nutzer seiner Textverarbeitung Word. Das Standard-Einfügeverhalten soll nun so geändert werden, dass nicht mehr das gesamte Layout eines Dokuments zerstört werden kann.
Wie Microsofts Word-Entwickler nun mitteilten, habe man sich der Sache nun endlich angenommen. Künftig wird die Formatierung der Quelle nicht mehr automatisch beibehalten. Stattdessen wird "Formatierung zusammenführen" die neue Standardeinstellung für alle sein, teilte Microsoft mit.
Hier lässt sich das Standard-Einfüge-Verhalten nun ändern
Das bedeutet, dass nach der Installation des nächsten Word-Updates neu eingefügter Text die Schriftgröße, den Schrifttyp und die Farbe des bereits in Word geschriebenen Textes annimmt. Besondere Merkmale wie Listen oder kursive Elemente werden jedoch beibehalten. Wenn Sie möchten, dass diese Elemente automatisch an den Word-Text angepasst werden, müssen Sie die Option "Nur Text beibehalten" wählen.
Hier kann man nun wählen, ob man lieber zur alten Version mit "Originalformatierung beibehalten" zurückkehren möchten. Oder Sie wählen die Option "Nur Text beibehalten", bei der alle Formatierungen entfernt werden. Die Option ist in Word für Windows Version 2405 (Build 17624.20000) integriert. Sie ist jedoch bisher nicht für die Webversion oder in Word für Mac verfügbar. Wann sich dies ändert, wurde noch nicht mitgeteilt.
Siehe auch:
- Microsoft ändert das Einfügeverhalten in Word
- Neue Standardeinstellung ist "Formatierung zusammenführen"
- Text übernimmt Schriftgröße und -typ des bestehenden Dokuments
- Listen und kursive Elemente bleiben bei Einfügung erhalten
- Einstellungen zur Formatierung können manuell angepasst werden
- "Originalformatierung beibehalten" weiterhin als Option verfügbar
- Änderungen gelten ab Word Version 2405 für Windows
Anpassen der Formatierung
Das Problem rührte bisher daher, dass Word beim Einfügen der Inhalte aus der Zwischenablage standardmäßig auch deren Formatierung mit übernahm. Das führte immer wieder dazu, dass plötzlich das Layout eines Dokuments schwer in Schieflage geraten konnte. Seit vielen Jahren gibt es daher immer wieder Feedback, in denen Nutzer eine Verbesserung des Einfüge-Verhaltens einfordern.Wie Microsofts Word-Entwickler nun mitteilten, habe man sich der Sache nun endlich angenommen. Künftig wird die Formatierung der Quelle nicht mehr automatisch beibehalten. Stattdessen wird "Formatierung zusammenführen" die neue Standardeinstellung für alle sein, teilte Microsoft mit.
Hier lässt sich das Standard-Einfüge-Verhalten nun ändern
Das bedeutet, dass nach der Installation des nächsten Word-Updates neu eingefügter Text die Schriftgröße, den Schrifttyp und die Farbe des bereits in Word geschriebenen Textes annimmt. Besondere Merkmale wie Listen oder kursive Elemente werden jedoch beibehalten. Wenn Sie möchten, dass diese Elemente automatisch an den Word-Text angepasst werden, müssen Sie die Option "Nur Text beibehalten" wählen.
Nutzer haben die Wahl
Wer trotzdem wieder das alte Verhalten haben möchte, muss sich nicht zwangsweise trennen. In den Einstellungen lassen sich entsprechende Anpassungen vornehmen. Um das Standardverhalten beim Einfügen zu ändern, geht man auf "Datei", dann "Optionen" und schließlich "Erweitert". Dort findet sich der Unterpunkt "Ausschneiden, Kopieren und Einfügen", unter dem die Option "Aus anderen Programmen einfügen" das Verhalten bestimmt.Hier kann man nun wählen, ob man lieber zur alten Version mit "Originalformatierung beibehalten" zurückkehren möchten. Oder Sie wählen die Option "Nur Text beibehalten", bei der alle Formatierungen entfernt werden. Die Option ist in Word für Windows Version 2405 (Build 17624.20000) integriert. Sie ist jedoch bisher nicht für die Webversion oder in Word für Mac verfügbar. Wann sich dies ändert, wurde noch nicht mitgeteilt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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