I/O 2017: Google Assistent für iOS, neue AI-Features & mehr

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Google nutzt seine Entwicklerkonferenz Google I/O dazu, um die Welt über die Entwicklungen im Bereich Software zu informieren. In diesem Jahr stehen unter anderem digitale Assitenten im Rampenlicht - aber auch künstliche Intelligenz ist ein großes Thema.

Die Sundar-Begrüßung

Wie üblich nutzt Google CEO Sundar Pichai die große Bühne der I/O-Konferenz, um auf die Erfolge seines Unternehmens hinzuweisen. 7000 Entwickler und Berichterstatter nehmen in diesem Jahr an der Konferenz teil. An 400 Orten rund um die Welt hat Google Livestream-Events organisiert. Für YouTube verkündet Google, dass die Nutzer die Video-Plattform über 1 Milliarde Stunden pro Tag nutzen. Passenderweise hat Sundai für Google Maps 1 Milliarde navigierte Kilometer zu vermelden. Google I/O 2017Google I/O: Dieses Jahr im Shoreline Amphitheatre an der Bucht von San Francisco Darüber hinaus kann Google mittlerweile 800 Millionen Nutzer bei seinem Cloud-Dienst Drive verzeichnen, der Foto-Dienst Google Photos kann 500 Millionen Nutzer vorweisen - Nutzer laden hier täglich 1,2 Milliarden Fotos hoch. Das Android-Betriebssystem kommt nach diesen Angaben auf 2 Milliarden aktive Nutzer. Den Rest seiner Begrüßung nutzt Sundar, um darauf hinzuweisen, dass Google seine Erkenntnisse rund um künstliche Intelligenz in allen Bereichen zum Einsatz bringen will - unter anderem in neuer Hardware für Googles Datenzentren oder medizinischen Diagnosesystemen. Unter der neuen Adresse Google.ai sollen alle diese Bemühungen zusammenfließen.


Der Assistent steht im Fokus

Wie Sundar ausführt, sieht er die spannendsten Anwendungsmöglichkeiten natürlich im Kernprodukt von Google: der Google Suche. Dabei hofft man, dass die Nutzer möglichst viel den Google Assistant nutzen, der mittlerweile auf 100 Millionen Geräten verfügbar sein soll. Eine Ankündigung, die für großen Jubel sorgte: Google Assistant ist ab jetzt auch für das iPhone verfügbar. Darüber hinaus will man Google Assistent auch in weiteren Produkten wie Smart TVs und schlauen Kaffeemaschinen unterbringen - ab Winter sollen diese an dem Hinweis "Google Assistant Built In" erkannt werden können.

Neben der Spracheingabe, die laut Google bei 70 Prozent der Anfragen genutzt wird, ist es ab jetzt möglich, die Anfragen einzutippen. Ab heute wird dabei unter anderem auch Deutsch offiziell unterstützt. Unter Google Lens wird man in den kommenden Monaten ein Kamera-Feature integrieren, das unter anderem Live-Übersetzungen auf dem Bildschirm darstellen kann - eine Funktion, mit der Google in verschiedener Form schon eine Weile experimentiert. Lens kann dabei auch automatisch Dinge wie Rechnungen oder Visitenkarten erkennen. Google I/O 2017Bisherige Partner für Google Actions: Smart Home-Funktionen mit Google Assistent steuern Unter der Überschrift "Actions" wird es jetzt Entwicklern möglich gemacht, mit der Software zu interagieren - ganz wie das Amazon mit "Skills" bei Alexa möglich macht. So soll der Google-Assistent jetzt auch Pizzabestellungen abwickeln oder Karten buchen können, die Bezahlung erfolgt dem Wunsch des Konzerns nach dann natürlich mit Fingerabdruckscanner über Google Pay - und das alles, ohne den Assistenten zu verlassen. Diese Funktionen sollen "ab dem Sommer" auch in Deutschland landen.
Google I/O 2017Google Home lernt Deutsch und viele neue Funktionen

Auch Google Home lernt

Googles Hardware Antwort auf den Branchenprimus Amazon Alexa ist Google Home. Der schlaue Lautsprecher soll in den letzten 6 Monaten 50 neue Funktionen gelernt haben, ab diesem Sommer sollen damit auch deutsche Nutzer versorgt werden. Eine lange erwartete Funktion: Ab jetzt ist es möglich, mit Google Home Kalendereinträge anzulegen und Erinnerungen zu erstellen. Unter der Überschrift "Proactive Assistance" wird Google Home auf wichtige Termine hinweisen - sozusagen "Notifications" per Sprachausgabe. Auch Anrufe soll der Lautsprecher mit Assistent durch Sätze wie "Ruf Mutter an" ausführen können, dank voller Bluetooth-Unterstützung ist jetzt die Verbindung mit jedem Gerät möglich.

In Zusammenspiel mit Streaming-Hardware wie dem Chromecast soll Google Home auch als Fernsteuerung für die Darstellung auf dem Fernseher genutzt werden können. Dabei lassen sich neben Programmen wie Netflix oder Spotify auch Kalendereinträge oder das aktuelle Wetter mit einem Sprachkommando auf dem großen Bildschirm darstellen - so die Idee Googles.


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