Firefox-Team will Performance-Feintuning für alle möglich machen

Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Bildquelle: Mozilla
Die Entwickler des Firefox-Browsers arbeiten daran, einer breiten Masse an Nutzern ein Feintuning zwischen Leistung und Ressourcen-Bedarf des Browsers zu ermöglichen. Die Basis dessen klingt wie eine Kon­fi­gu­ra­tions-Mög­lich­keit, die bisher nur Hardcore-Nutzer interessiert hätte.

Firefox: Performance-KompromissOptionen-Entwurf
Im Grunde geht es darum mit einem einfachen Schiebe-Regler einstellen zu können, ob der Firefox schneller arbeitet oder aber auf dem jeweiligen System weniger Ressourcen, insbesondere Arbeitsspeicher in Anspruch nimmt. Wer hier auf einige Sekunden beim Abruf mancher Seite und ein etwas flüssigeres Verhalten verzichtet, kann so beispielsweise einen wesentlich sparsameren Browser bekommen. Das berichtete BleepingComputer

Eine solche Option dürften sich nicht nur viele Anwender wünschen, die mit weniger leistungsfähigen Geräten unterwegs sind. Hilfreich wird sie auch dann, wenn man parallel zum Browser noch verschiedene andere Applikationen einsetzt, die nicht gerade geringe Ressourcen beanspruchen.

Die fragliche Option tauchte in den letzten Tagen im Bug-Tracker der aktuellen Entwicklungs-Varianten auf. Das UI-Team hat auch schon erste Entwürfe für eine Umsetzung in der grafischen Oberfläche der Browser-Einstellungen vorgelegt. Diese sieht tatsächlich so aus, als könnte sie von beliebigen Nutzern leicht verstanden und genutzt werden.


Im Wesentlichen geht es hier um den Kompromiss, die Inhalte im Firefox insbesondere bei der Arbeit mit vielen Tabs jederzeit direkt nutzbar zu halten oder aber mehr System-Ressourcen zur Verfügung zu haben. Das könnte in den Extremfällen dann so aussehen, dass auf der einen Seite alle geladenen Inhalte aktiv gehalten werden, was recht viel Arbeitsspeicher in Anspruch nähme. Auf der anderen Seite könnten Inhalte weitgehend aus dem Speicher entfernt werden, was beim nächsten Wechsel in den Tab ein erneutes Laden aus dem Netz nötig machen und den Browser schlanker, dafür aber langsamer machen würde.

Zwei weitere Optionen sollen unabhängig davon für weiteres Feintuning sorgen. So kann der Anwender hier bewusst auf Animationen in der Benutzeroberfläche des Browsers verzichten. Und auch das Prefetching, bei dem wahrscheinlich als nächstes aufgerufene Seiten schonmal im Hintergrund vorgeladen werden, lässt sich komplett deaktivieren.

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