IBMs Patentanwälte leisten regelrechte Akkordarbeit
Der IT-Konzern IBM gehört sicherlich nicht zu den hippen Vertretern seiner Zunft, die nahezu täglich von sich Reden machen. Und doch läuft die Entwicklungsabteilung des Unternehmens weiter auf vollen Touren, wie sich beim Blick auf die Patentanmeldungen des letzten Jahres zeigt.
Kein anderes Unternehmen hat im vergangenen Jahr eine ähnlich große Zahl an Schutzrechten beim US-Patentamt zugesprochen bekommen. 8.088 Patente wurden 2016 neu auf IBM eingetragen. Damit steht der Konzern nun schon das 24. Jahr in Folge an der Spitze und dürfte in diesem Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit das viertel Jahrhundert vollmachen.
Und ein Blick auf die Bereiche, die von den neuen IBM-Patenten abgedeckt werden, finden sich in der Mehrzahl solche, die ohnehin gerade zu den großen Themen der IT-Branche gehören: Rund 2.700 Schutzbriefe drehen sich um Künstliche Intelligenz, Cognitive Computing und Cloud-Technologien. Aber auch IT-Sicherheit spielt eine signifikante Rolle.
Dass IBM weiter ganz vorn steht dürfte so manchem etwas Beruhigung verschaffen. Denn der Konzern gilt in der Branche zwar vielfach nicht gerade als angenehmer Gesprächspartner - doch setzt er Patente eher nicht ein um andere Unternehmen mit Klagen zu schikanieren. Ein großer Teil des riesigen Patentportfolios hält IBM zu defensiven Zwecken: Wer es wagt, mit einer Patentklage gegen Big Blue loszuziehen, muss damit rechnen, selbst der Verletzung eines der vielen tausend Schutzrechte bezichtigt zu werden.
Und ein Blick auf die Bereiche, die von den neuen IBM-Patenten abgedeckt werden, finden sich in der Mehrzahl solche, die ohnehin gerade zu den großen Themen der IT-Branche gehören: Rund 2.700 Schutzbriefe drehen sich um Künstliche Intelligenz, Cognitive Computing und Cloud-Technologien. Aber auch IT-Sicherheit spielt eine signifikante Rolle.
Google & Microsoft nicht in der Spitzengruppe
Es dürfte auch nicht allgemein vermutet werden, dass Samsung den zweiten Platz in der Liste einnimmt. Die Südkoreaner liegen mit 5.518 Patenten aber weit hinter IBM. Und auch dann folgen noch nicht die üblichen Verdächtigen, sondern erst einmal Canon (3.665) und Qualcomm (2.897). Erst anschließend findet sich Google in der Liste wieder, Microsoft kommt erst auf Rang 8 und liegt damit hinter Intel und LG - aber immerhin, im letzten Jahr kamen die Redmonder nur auf Platz 10.Dass IBM weiter ganz vorn steht dürfte so manchem etwas Beruhigung verschaffen. Denn der Konzern gilt in der Branche zwar vielfach nicht gerade als angenehmer Gesprächspartner - doch setzt er Patente eher nicht ein um andere Unternehmen mit Klagen zu schikanieren. Ein großer Teil des riesigen Patentportfolios hält IBM zu defensiven Zwecken: Wer es wagt, mit einer Patentklage gegen Big Blue loszuziehen, muss damit rechnen, selbst der Verletzung eines der vielen tausend Schutzrechte bezichtigt zu werden.
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