Alienware: Windows verdrängt SteamOS - was steckt wirklich dahinter?

Linux, Valve, SteamOS, Steam OS 1.0 Bildquelle: Valve
Vor einem knappen Monat hat der Manager des Herstellers Alienware zur Marktsituation der Steam Machines Stellung bezogen. Demnach verliere das Konzept an Zustimmung, da Microsoft sich mit Windows 10 wieder vermehrt an Gamer richtet. SteamOS sei deshalb nicht wirklich notwendig und gefragt.
Darüber hat MSPoweruser berichtet. Vor rund zwei Jahren haben sogenannte Steam Machines dem Microsoft-OS ernsthafte Konkurrenz bereitet. Auf diesen lief das Steam OS des Herstellers Valve, welches speziell auf Gaming ausgelegt wurde. Doch mit Windows 10 konzentriert sich Microsoft nun auch wieder vermehrt auf die Gamer. Aktuell wird Windows 10 von etwa jedem zweiten Steam-Nutzer verwendet, um am Rechner spielen zu können. Vor beinahe einem Monat hat der Manager von Alienware, Frank Azor, verlauten lassen, dass wesentlich mehr aus dem Unternehmen stammende Gaming-Maschinen mit Windows laufen statt mit SteamOS. Dies sei überwiegend der höheren Verfügbarkeit von Spielen auf Windows 10 geschuldet. Ein alternatives Rechner-Ökosystem werde somit unnötig, so der Manager und Co-Founder des Konzerns.

Steam Machines kamen nach Windows 8

Vor zwei Jahren war die Landschaft in der Gaming-Szene noch vollkommen anders: Microsoft hatte mit Windows 8 die Entscheidung getroffen, Gamer weitestgehend außen vor zu lassen und ein Betriebssystem für den professionellen Einsatz zu schaffen. Hieraus sind die Steam Machines entstanden. Da heute aber auch auf den Xbox-Spielekonsolen Microsofts neustes Betriebssystem läuft, konnte der Konzern mit Windows 10 den Status als die meistgenutzteste Gaming-Plattform wiedergewinnen, welche das Unternehmen mit Windows 8 zuvor eindeutig verloren hatte.

Frank Azor betont abschließend, dass er Microsoft weiterhin den Tipp gebe, sich kontinuierlich auf die große Zielgruppe der Gamer zu konzentrieren. Eine solche Masse an Anwendern zu verlieren und den Status von Windows als Gaming-Betriebssystem zu verlieren, könnte weitreichende Konsequenzen für die Redmonder nach sich ziehen. Das haben die Steam Machines und Valves Steam OS zur Zeit von Windows 8 bereits gezeigt. Microsoft scheint dies allerdings begriffen zu haben und hat mit Windows 10 wieder eine lukrative Gaming-Plattform bereitgestellt.

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