Trotz wenig Erfolg: Huawei plant weiter 2-in-1 & Tablets mit Windows
Huawei hat klar gestellt, dass man auch weiterhin an Windows als Tablet-Betriebssystem festhalten will. Nachdem man Anfang des Jahres erstmals ein eigenes Windows-Tablet auf den Markt gebracht hat, sollen bald weitere Produkte folgen, wie das Unternehmen jetzt bestätigte.
Im Gespräch mit Ada Xu, die als Director of Public Relations in der Huawei Consumer Business Group für die Öffentlichkeitsarbeit rund um sämtliche Smartphones, Tablets und Wearables des chinesischen Elektronikkonzerns verantwortet, wurde auch das Thema Windows angesprochen. Xu zufolge will Huawei auch weiterhin in Geräte mit Microsofts Betriebssystem investieren.
Die PR-Chefin des Konzerns erklärte, dass man bald neue Tablets und 2-in-1-Geräte unter dem Dach der noch jungen MateBook-Serie auf den Markt bringen will und deutete damit erstmals von offizieller Seite an, dass wir eventuell mit der Einführung von Notebook-ähnlichen Geräten durch Huawei rechnen können - schließlich sprach sie ausdrücklich von den beiden genannten Produktkategorien, während das aktuelle MateBook nur einer von beiden zuzuordnen ist.
Siehe auch: Huawei MateBooks mit 13 & 15 Zoll erwartet - sind es noch Tablets?
Xus Angaben machen außerdem klar, dass man sich anscheinend nicht von den laut Gerüchten geringen Absatzzahlen des ersten hauseigenen Windows-Tablets davon abbringen lässt, derartige Geräte anzubieten. Stattdessen scheint der Konzern eher langfristig zu planen und die Produktreihe ausbauen zu wollen. Angaben zu Verkaufszahlen wollte Xu freilich nicht machen, sie verwies jedoch darauf, dass das MateBook in mehr als 30 Ländern angeboten und prominent vermarktet wird.
Gerüchte um die Nachfolger des Huawei MateBook machen schon seit einiger Zeit die Runde. So war aus Taiwan zu hören, dass Huawei gleich mehrere 2-in-1-Systeme auf den Markt bringen will, bei denen es sich eher um Notebook-ähnliche Geräte als reine Tablets handeln soll. Dabei war von größeren Displays im Bereich zwischen 13 und 15 Zoll die Rede, wobei Intel Core i-Prozessoren verbaut werden sollen und man den High-End-Bereich im Visier hat.
Roland Quandt hält sich derzeit auf einer Pressereise als Gast von Huawei in China auf.
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