Huawei: Den Weg zur Marktführung kann so niemand mitgehen
Der chinesische Mobilfunkausrüster Huawei will das Ziel, zum weltweit führenden Smartphone-Hersteller aufzusteigen, keinesfalls nur erreichen, indem man direkt mit Apple und Samsung konkurriert. Der Konzern hat auch den Plan, mit seiner gesamten Angebotspalette komplett neue Märkte zu erschließen.
Huawei ist im Kern nämlich keineswegs das Mobiltelefon-Unternehmen, als das es heute oft angesehen wird. Eigentlich ist das Geschäft mit den Geräten nur ein Nebenzweig. Viel länger ist Huawei bereits als Netzwerkausrüster tätig und konnte hier bereits, noch bevor der Erfolg mit Smartphones eintrat, international erfolgreich gegen traditionelle Produzenten wie Ericsson, Lucent oder Nokia antreten.
Eine Kombination beider Segmente soll in den nächsten Jahren für ein massives Wachstum sorgen - und zwar dort, wo sowohl die Mobilfunk-Infrastruktur als auch die Marktdurchdringung mit Smartphones derzeit erst vergleichsweise schwach ausgeprägt ist: In Afrika. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Hier kann man im Grunde eine Strategie fahren, die keinem anderen Smartphone-Produzenten möglich ist - erst baut man mit dem eigenen Equipment die Netze aus und liefert dann günstige Endgeräte an die Kunden vor Ort.
Aktuell kooperiert Huawei in verschiedenen afrikanischen Ländern mit den Telekommunikationsunternehmen beim Aufbau von 4G-Infrastrukturen. Um auch das Problem der noch immer ziemlich mangelhaften Backbone-Anbindung des Kontinents zu lösen, soll bis Ende 2018 auch ein neues, 6.000 Kilometer langes Unterseekabel durch den Atlantik nach Brasilien fertiggestellt werden. Parallel bereitet man sich darauf vor, insbesondere die günstigen Mobiltelefone der Nova-Serie auf dem Kontinent zu vermarkten.
Die Anfänge der Eroberung Afrikas laufen dabei durchaus planmäßig. In Nigeria, Kenia und Südafrika verzeichnet Huawei bereits stark wachsende Absatzzahlen - wenn auch noch auf niedrigerem Niveau als anderswo. In Südafrika verdoppelten sich die Verkaufszahlen von 2014 bis 2015 beispielsweise auf 2 Millionen Geräte. In den kommenden Jahren will man solche Entwicklungen in diversen anderen afrikanischen Ländern wiederholen und damit nicht davon abhängig sein, im Rennen um die Marktführung in den entwickelteren Regionen mit den eigenen High End-Geräten gegen die großen Konkurrenten Erfolg zu haben.
Eine Kombination beider Segmente soll in den nächsten Jahren für ein massives Wachstum sorgen - und zwar dort, wo sowohl die Mobilfunk-Infrastruktur als auch die Marktdurchdringung mit Smartphones derzeit erst vergleichsweise schwach ausgeprägt ist: In Afrika. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Hier kann man im Grunde eine Strategie fahren, die keinem anderen Smartphone-Produzenten möglich ist - erst baut man mit dem eigenen Equipment die Netze aus und liefert dann günstige Endgeräte an die Kunden vor Ort.
Aktuell kooperiert Huawei in verschiedenen afrikanischen Ländern mit den Telekommunikationsunternehmen beim Aufbau von 4G-Infrastrukturen. Um auch das Problem der noch immer ziemlich mangelhaften Backbone-Anbindung des Kontinents zu lösen, soll bis Ende 2018 auch ein neues, 6.000 Kilometer langes Unterseekabel durch den Atlantik nach Brasilien fertiggestellt werden. Parallel bereitet man sich darauf vor, insbesondere die günstigen Mobiltelefone der Nova-Serie auf dem Kontinent zu vermarkten.
Die Anfänge der Eroberung Afrikas laufen dabei durchaus planmäßig. In Nigeria, Kenia und Südafrika verzeichnet Huawei bereits stark wachsende Absatzzahlen - wenn auch noch auf niedrigerem Niveau als anderswo. In Südafrika verdoppelten sich die Verkaufszahlen von 2014 bis 2015 beispielsweise auf 2 Millionen Geräte. In den kommenden Jahren will man solche Entwicklungen in diversen anderen afrikanischen Ländern wiederholen und damit nicht davon abhängig sein, im Rennen um die Marktführung in den entwickelteren Regionen mit den eigenen High End-Geräten gegen die großen Konkurrenten Erfolg zu haben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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