Microsoft erklärt Kampf gegen Ransomware mit dem Anniversary Update
Microsoft hat sich schon lange dem Kampf gegen Schadsoftware aller Art verschrieben und arbeitet mit jedem neuen Build von Windows an einer besseren Sicherheit für die Nutzer. Nun hat der Programmchef Rob Lefferts in einem neuen Blogeintrag den Einsatz des Konzerns gegen Ransomware mit dem Anniversary Update offengelegt.
Zudem gibt er wichtige Tipps für einen verbesserten Schutz gegen Schadsoftware allgemein. Ransomware gilt momentan als eine der neusten und lästigsten Geißeln für Computer-Nutzer: Es sind Schadprogramme, die erst einmal in ein System eingedrungen den PC komplett lahmlegen, in dem sie die Festplatte verschlüsseln und zur Wiederfreigabe eine Zahlung von Lösegeld erpressen. Deshalb sind sie auch als Erpressungs- oder Verschlüsselungstrojaner bekannt.
Lefferts nennt in seinem neuen Blogeintrag einige Zahlen zu den Verschlüsselungstrojanern. Demnach habe sich ihr Auftreten in den unterschiedlichsten Formen in den letzten zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Sechs von zehn Angriffen von solcher Ransomware kommt dabei laut Microsoft über Browser und Browser-Plugins. Deshalb liegt der Fokus bei Microsoft auch an einer Verstärkung der Sicherheit im Web gegen Exploits, die Lücken in Browser-Software oder -Plugins ausnutzen.
Siehe auch: November Patchday: 14 Updates, Microsoft schließt 5 kritische Lücken
Als zweite Hürde hat sich das Unternehmen einer besseren Schutzfunktion in den E-Mail-Services verschrieben. Über E-Mail und entsprechende Filter werden heute deutlich mehr Attacken gestoppt, als das noch vor einem Jahr möglich war.
Mehr dazu: AV-Test: Windows Defender landet erstmals im (guten) Mittelfeld
Windows Defender arbeitet mit dem Anniversary Update mit einer neuen Technologie, um Schadsoftware schneller und zuverlässiger zu identifizieren, noch bevor sie auf dem Nutzer-PC aktiv werden kann. Zusammen mit weiteren Hürden, wie dem Login über Windows Hello, ist der Schutz gegen Ransomware erheblich verbessert, erklärt Lefferts.
Dennoch warnt der Microsoft-Manager ein wenig davor, sich in Sicherheit zu wiegen. Nur Aufmerksamkeit und ein Verständnis für die Angriffsflächen, die man selbst als Nutzer bietet, helfen auf Dauer: "Cyber-Bedrohungen werden nicht aufhören, und wir bleiben auch am Ball. Solange Ransomware eine Bedrohung bleibt, werden wir unsere Verteidigung weiter verbessern, um Ihre Windows 10-Geräte besser zu schützen."
Widerstandsfähiger gegen Ransomware
Mit Windows 10, spezieller dem in diesem Sommer erschienenen Anniversary Update, hat Microsoft noch einmal den Fokus auf eine verbesserte Absicherung gegen solche Trojaner eingebaut. Laut Windows Sicherheitschef Rob Lefferts ist das Anniversary Update widerstandsfähiger gegen Ransomware als jede andere bisher veröffentlichte Windows-Version.Lefferts nennt in seinem neuen Blogeintrag einige Zahlen zu den Verschlüsselungstrojanern. Demnach habe sich ihr Auftreten in den unterschiedlichsten Formen in den letzten zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Sechs von zehn Angriffen von solcher Ransomware kommt dabei laut Microsoft über Browser und Browser-Plugins. Deshalb liegt der Fokus bei Microsoft auch an einer Verstärkung der Sicherheit im Web gegen Exploits, die Lücken in Browser-Software oder -Plugins ausnutzen.
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Als zweite Hürde hat sich das Unternehmen einer besseren Schutzfunktion in den E-Mail-Services verschrieben. Über E-Mail und entsprechende Filter werden heute deutlich mehr Attacken gestoppt, als das noch vor einem Jahr möglich war.
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Windows Defender arbeitet mit dem Anniversary Update mit einer neuen Technologie, um Schadsoftware schneller und zuverlässiger zu identifizieren, noch bevor sie auf dem Nutzer-PC aktiv werden kann. Zusammen mit weiteren Hürden, wie dem Login über Windows Hello, ist der Schutz gegen Ransomware erheblich verbessert, erklärt Lefferts.
Drei wichtige Tipps hat Lefferts für Windows-10-Nutzer:
- Aktualisieren Sie auf das Windows 10 Anniversary Update, und übernehmen Sie die Standardsicherheitseinstellungen in Windows 10.
- Halten Sie alle ihre Maschinen auf dem Laufenden mit den jeweils neuesten Updates.
- Stellen Sie sicher, dass eine umfassende Backup- und Sicherungsstrategie implementiert und verfolgt wird.
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