Chrome wird Werbung nicht blocken, Google will sie lieber reformieren
Der Google-Browser Chrome ist das derzeit weltweit beliebteste Programm seiner Art. Und der Anstieg der Popularität geht auch weiter, aktuell hat der Suchmaschinenkonzern zwei Milliarden aktive Chrome-Installationen bekannt gegeben. Einen integrierten Adblocker schließt Google aber derzeit aus, man will lieber Anzeigen reformieren statt diese im Browser zu entfernen.
In der Browser-Szene gab es zuletzt immer wieder Vorstöße in Richtung Adblocker: Opera liefert seit einer Weile ein integriertes Addon dieser Art mit, andere (kleinere) Anbieter gehen sogar einen Schritt weiter und aktivieren ihn von Haus aus. Marktführer Chrome will davon aber nichts wissen, wie Darin Fisher, Vice President of Chrome Engineering, in einem Interview (via Cnet) nun sagte.
Der Suchmaschinenkonzern will lieber die Probleme, die es beim Online-Advertising gibt lösen, als Werbung eine Schranke vorzuschieben. "Wir haben das Gefühl, dass es viele Herausforderungen in der Werbung gibt. Es gibt viele Wege, sie falsch zu machen", sagte Fisher. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass wenn "Verleger und Werbetreibende Anzeigen richtig machen, können Anzeigen auch großartig für die Nutzer und das Ökosystem sein." Infografik: Tastenkombinationen für Chrome
Doch Google will das Problem lieber von innen lösen als von außen. Und so hat man die Coalition for Better Ads mitbegründet. Diese will Standards erarbeiten, die problematische Anzeigen aus der Welt schaffen. Dadurch will man nicht nur mit und bei den beteiligten Unternehmen (Facebook, News Corp., The Washington Post und Werber wie Unilever und Proctor & Gamble), weniger aufdringliche Werbung entwickeln, sondern auch eine Vorbildwirkung schaffen.
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Der Suchmaschinenkonzern will lieber die Probleme, die es beim Online-Advertising gibt lösen, als Werbung eine Schranke vorzuschieben. "Wir haben das Gefühl, dass es viele Herausforderungen in der Werbung gibt. Es gibt viele Wege, sie falsch zu machen", sagte Fisher. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass wenn "Verleger und Werbetreibende Anzeigen richtig machen, können Anzeigen auch großartig für die Nutzer und das Ökosystem sein." Infografik: Tastenkombinationen für Chrome
Ermöglichen kostenloser Angebote
Denn natürlich ermöglichen Anzeigen es Seiten und Diensten wie Google, Facebook und vielen Medien, ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. Zweifellos gibt es aber auch schwarze Schafe, deren Anzeigen zu langsamen Ladezeiten, erhöhtem Akkuverbrauch, Privatsphäreverstößen und sogar Malware-Verteilung führen.Doch Google will das Problem lieber von innen lösen als von außen. Und so hat man die Coalition for Better Ads mitbegründet. Diese will Standards erarbeiten, die problematische Anzeigen aus der Welt schaffen. Dadurch will man nicht nur mit und bei den beteiligten Unternehmen (Facebook, News Corp., The Washington Post und Werber wie Unilever und Proctor & Gamble), weniger aufdringliche Werbung entwickeln, sondern auch eine Vorbildwirkung schaffen.
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