Chromebook-User werden für Microsoft Office-Apps zur Kasse gebeten
Microsoft will offenbar von der Möglichkeit profitieren, die Android-Varianten seiner Office-Apps auch auf Geräten mit Googles Browser-Betriebssystem Chrome OS einzusetzen. Nachdem dies zuletzt bereits dank der Verfügbarkeit des Android Play Stores für einige Chromebooks bereits möglich war, zeichnet sich jetzt ab, dass Microsoft damit Geld verdienen will.
Wie 9to5Google berichtet, hatten Besitzer bestimmter Chromebook-Modelle wie dem ASUS Chromebook Flip kürzlich verlauten lassen, dass sie keine Möglichkeit mehr hätten, die Android-Versionen von Word, Excel & Co auf ihre Geräte herunterzuladen. Zuvor war dies über den als Beta für bestimmte Chrome-OS-Geräte verfügbaren Play Store noch möglich. Gleichzeitig wurde deutlich, dass nur ausgewählte Geräte von diesem Problem betroffen waren, denn andere Chromebooks wie etwa das Acer Chromebook R13 hatten das Problem nicht.
Android-Apps laufen jetzt auf Chrome OS, auch Microsoft Office - aber meist nur mit Abo
Inzwischen hat Microsoft klargestellt, was die Gründe für die bei den betroffenen Chromebooks ausgegebene Meldung sind, laut der der Zugriff auf die Office-Apps "auf diesem Gerät nicht unterstützt" wird. Offenbar arbeitet man zusammen mit Google daran, das Nutzungserlebnis zu verbessern, während sich der Play Store für Chrome OS noch in der Betaphase befindet. Mit Einführung der fertigen Ausgabe sollen die Apps dann auch wieder auf allen kompatiblen Geräten verfügbar sein.
Sobald der Play Store für Chrome OS die Betaphase verlässt, müssen die Besitzer von Chromebooks jedoch mit Einschränkungen leben, wenn sie die Office-Apps nutzen wollen - oder sich zur Kasse bitten lassen. So sieht Microsofts Planung vor, Word, Excel, PowerPoint, OneNote & Co nur gegen Geld in vollem Umfang auf Chromebooks über den Play Store nutzbar zu machen - zumindest in den meisten Fällen.
Wie Microsoft erklärte, wird die Android-Version von Office nur auf Geräten mit einer Display-Diagonale von maximal 10,1 Zoll nach Anmeldung mit einem kostenlosen Microsoft-Konto auch gratis möglich sein. Wer ein Gerät mit einem größeren Bildschirm einsetzt, wird hingegen für die Möglichkeit zum Bearbeiten, Erstellen, Betrachten und Drucken von Dokumenten in den Office-Apps aus dem Play Store zahlen müssen.
Da der Großteil der weltweit verkauften Chromebooks mit Displays mit 11,6, 13,3, 14 oder gar 15,6 Zoll ausgerüstet ist, sind dementsprechend auch die meisten Anwender von dieser Vorgabe betroffen. Sie müssen künftig ein Abonnement für Office 365 besitzen, wenn sie die Office-Apps aus dem Play Store produktiv auf ihren mit Chrome OS ausgerüsteten Systemen nutzen wollen. Damit fügt sich nun auch Chrome OS praktisch in das schon bei Android, iOS und Windows 10 Mobile übliche Lizenzschema ein, bei dem die beschriebenen Einschränkungen für die Nutzung der mobilen Office-Anwendungen gelten.
Android-Apps laufen jetzt auf Chrome OS, auch Microsoft Office - aber meist nur mit Abo
Inzwischen hat Microsoft klargestellt, was die Gründe für die bei den betroffenen Chromebooks ausgegebene Meldung sind, laut der der Zugriff auf die Office-Apps "auf diesem Gerät nicht unterstützt" wird. Offenbar arbeitet man zusammen mit Google daran, das Nutzungserlebnis zu verbessern, während sich der Play Store für Chrome OS noch in der Betaphase befindet. Mit Einführung der fertigen Ausgabe sollen die Apps dann auch wieder auf allen kompatiblen Geräten verfügbar sein.
Sobald der Play Store für Chrome OS die Betaphase verlässt, müssen die Besitzer von Chromebooks jedoch mit Einschränkungen leben, wenn sie die Office-Apps nutzen wollen - oder sich zur Kasse bitten lassen. So sieht Microsofts Planung vor, Word, Excel, PowerPoint, OneNote & Co nur gegen Geld in vollem Umfang auf Chromebooks über den Play Store nutzbar zu machen - zumindest in den meisten Fällen.
Wie Microsoft erklärte, wird die Android-Version von Office nur auf Geräten mit einer Display-Diagonale von maximal 10,1 Zoll nach Anmeldung mit einem kostenlosen Microsoft-Konto auch gratis möglich sein. Wer ein Gerät mit einem größeren Bildschirm einsetzt, wird hingegen für die Möglichkeit zum Bearbeiten, Erstellen, Betrachten und Drucken von Dokumenten in den Office-Apps aus dem Play Store zahlen müssen.
Da der Großteil der weltweit verkauften Chromebooks mit Displays mit 11,6, 13,3, 14 oder gar 15,6 Zoll ausgerüstet ist, sind dementsprechend auch die meisten Anwender von dieser Vorgabe betroffen. Sie müssen künftig ein Abonnement für Office 365 besitzen, wenn sie die Office-Apps aus dem Play Store produktiv auf ihren mit Chrome OS ausgerüsteten Systemen nutzen wollen. Damit fügt sich nun auch Chrome OS praktisch in das schon bei Android, iOS und Windows 10 Mobile übliche Lizenzschema ein, bei dem die beschriebenen Einschränkungen für die Nutzung der mobilen Office-Anwendungen gelten.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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