Opera geht ein Licht auf:
Werbung funktioniert im Hintergrund nicht
Bei Opera ist man jetzt offenbar zu der Erkenntnis gekommen, dass die Finanzierung eines Dienstes über Werbung relativ schlecht funktioniert, wenn dieser darauf ausgelegt ist, ständig im Hintergrund zu laufen. Wer auf seinem Android-Gerät den VPN-Dienst Opera Max nutzen will, muss daher nun öfters die zugehörige App öffnen.
Opera hatte vor einiger Zeit einen eigenen VPN-Service gestartet, der kostenlos nutzbar und mit Werbeschaltungen gegenfinanziert ist. Zuletzt wurde für diesen auch der Android-Support ergänzt. Der Service erfreut sich bei einigen Anwendern offenbar großer Beliebtheit - denn er sorgt nicht nur für eine eingeschränkte Anonymisierung des Users, sondern schont durch eine Kompression des Traffics auch das Datenvolumen - was sich insbesondere beim Video-Streaming bemerkbar macht.
Die Aufgaben müssen allerdings von Servern bewältigt werden, deren Betrieb stetig Kosten verursacht. Opera Max ist daher mit Werbeanzeigen und bezahlte Links auf Apps ausgestattet, die das Geld wieder hereinbringen sollen. Die Einnahmen genügten aber wohl nicht, so dass die App jetzt etwas aggressiver versucht, Ad-Impressions zu generieren, berichtete das Magazin AndroidPolice.
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Dem Vernehmen nach soll es aber auch möglich sein, gleich mehrfach auf den Zeit-hinzufügen-Button zu drücken, um einen größeren Zeitraum abzudecken. Eine Grenze gibt es hier nicht - dafür bekommt man dann eben bei jeder Buchung gleich eine neue Anzeige eingeblendet, was für den Anbieter den gleichen Effekt hat.
Die Aufgaben müssen allerdings von Servern bewältigt werden, deren Betrieb stetig Kosten verursacht. Opera Max ist daher mit Werbeanzeigen und bezahlte Links auf Apps ausgestattet, die das Geld wieder hereinbringen sollen. Die Einnahmen genügten aber wohl nicht, so dass die App jetzt etwas aggressiver versucht, Ad-Impressions zu generieren, berichtete das Magazin AndroidPolice.
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12 Stunden VPN
Die VPN-Verbindung wird daher nun nur noch über einen begrenzten Zeitraum aktiviert. Nach 12 Stunden ist erst einmal Schluss. Der Nutzer muss dann weitere 12 Stunden hinzubuchen, um wieder über einen Tunnel online zu sein. Es kostet weiterhin nichts, zusätzliche Zeitkontingente heranzuholen - allerdings wird der Nutzer so gezwungen, regelmäßig die App zu öffnen, in der ihm dann auch Werbung präsentiert werden kann.Dem Vernehmen nach soll es aber auch möglich sein, gleich mehrfach auf den Zeit-hinzufügen-Button zu drücken, um einen größeren Zeitraum abzudecken. Eine Grenze gibt es hier nicht - dafür bekommt man dann eben bei jeder Buchung gleich eine neue Anzeige eingeblendet, was für den Anbieter den gleichen Effekt hat.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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