Schwere Sexismus-Vorwürfe:
Apple ist ein "toxisches" Umfeld
Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino gilt als besonders aufgeschlossen, liberal, ja nach wie vor von einer Hippie-Stimmung beseelt. Doch nun sind interne E-Mails von Mitarbeiterinnen aufgetaucht, die von einer vergifteten Arbeitsatmosphäre berichten, in der Frauen konstanter Diskriminierung und Belästigung ausgesetzt sind.
Apple präsentiert sich selbst immer wieder gerne als das "gute" Unternehmen, das sich für Gleichstellung, Respekt und Toleranz einsetzt. Die Realität in Cupertino soll aber laut einem Bericht von Mic eine ganz andere sein. Denn das Online-Magazin hat von aktuellen und ehemaligen Apple-Mitarbeitern zahlreiche E-Mails zugespielt bekommen, die ein ganz anderes Bild zeichnen.
Das ist mitnichten ein Einzelfall: Eine andere Mitarbeiterin berichtet von einem Meeting, bei dem außer ihr ausschließlich nur Männer anwesend waren. Trotz ihrer Anwesenheit wurde dann schnell nicht mehr über die Arbeit gesprochen, sondern darüber, dass deren Partnerinnen und andere Frauen Nervensägen seien.
Ein anderer Bericht spricht davon, dass ein Apple-Manager Belästigung untersucht und die Vorwürfe einer Mitarbeiterin sogar bestätigt hat. Als "Lösung" wurde der Betroffenen angeboten, in ein anderes Team wechseln zu können, allerdings war das eine Degradierung mit schlechterer Bezahlung.
Viele Mitarbeiter würden kündigen, weil Apple eine "weiße, männliche, christliche, frauenfeindliche und sexistische Umgebung" sei. Gespräche würden bei solchen Kündigungen nicht gesucht, weil man letztlich froh ist, dass solche Mitarbeiter weggingen. Auch Männer klagen übrigens über eine gehässige Stimmung: Einer berichtet, dass er mit "Männer-Periode" als zu "emotional und unzuverlässig" verspottet wurde.
Apple hat in einem Statement mitgeteilt, dass man alle derartigen Berichte "sehr ernst" nehme und auch überprüfe, die einzelnen Fälle wollte man aber aus Gründen der Privatsphäre nicht kommentieren.
Vergewaltigungswitze
So hat eine Entwicklerin, die wie so viele ihrer Kolleginnen in einem männlich dominierten Team arbeitet (nur 32 Prozent der Apple-Belegschaft sind weiblich), sich bei CEO Tim Cook über Vergewaltigungswitze ihrer Kollegen beschwert und beklagt in einer "sehr toxischen Atmosphäre" arbeiten zu müssen. Zwar habe sich der Mitarbeiter, der den "Scherz" als erster gemacht hat, bei ihr entschuldigt, eine langfristige Besserung brachte das aber nicht. Die Beschwerde beim unmittelbaren Manager blieb ohne Folgen, auch von Cook bekam sie keine Antwort.Das ist mitnichten ein Einzelfall: Eine andere Mitarbeiterin berichtet von einem Meeting, bei dem außer ihr ausschließlich nur Männer anwesend waren. Trotz ihrer Anwesenheit wurde dann schnell nicht mehr über die Arbeit gesprochen, sondern darüber, dass deren Partnerinnen und andere Frauen Nervensägen seien.
Ein anderer Bericht spricht davon, dass ein Apple-Manager Belästigung untersucht und die Vorwürfe einer Mitarbeiterin sogar bestätigt hat. Als "Lösung" wurde der Betroffenen angeboten, in ein anderes Team wechseln zu können, allerdings war das eine Degradierung mit schlechterer Bezahlung.
Viele Mitarbeiter würden kündigen, weil Apple eine "weiße, männliche, christliche, frauenfeindliche und sexistische Umgebung" sei. Gespräche würden bei solchen Kündigungen nicht gesucht, weil man letztlich froh ist, dass solche Mitarbeiter weggingen. Auch Männer klagen übrigens über eine gehässige Stimmung: Einer berichtet, dass er mit "Männer-Periode" als zu "emotional und unzuverlässig" verspottet wurde.
Apple hat in einem Statement mitgeteilt, dass man alle derartigen Berichte "sehr ernst" nehme und auch überprüfe, die einzelnen Fälle wollte man aber aus Gründen der Privatsphäre nicht kommentieren.
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